
spucken
Speichel oder andere Flüssigkeiten willentlich aus dem Mund ausstoßen.
Es ist unhöflich, auf den Boden zu spucken.
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Speichel oder andere Flüssigkeiten willentlich aus dem Mund ausstoßen.
Es ist unhöflich, auf den Boden zu spucken.

Etwas, das man im Mund hat (z. B. einen Kern oder ungenießbares Essen), durch Ausstoßen entfernen.
Er musste den Kirschkern auf den Tellerrand spucken.

In übertragener Bedeutung, etwas stoßweise oder unregelmäßig ausstoßen oder von sich geben.
Der alte Motor spuckt Öl und Qualm.

Eine feste Redewendung, die bedeutet, extrem wütend zu sein und dies durch heftige, boshafte Worte auszudrücken.
Nach der ungerechten Entscheidung hat der Trainer Gift und Galle gespuckt.

Eine feste Redewendung, die bedeutet, sich energisch und entschlossen an die Arbeit zu machen.
So, genug geredet, jetzt wird in die Hände gespuckt!
Das Spucken selbst wird in vielen Situationen als sehr unhöflich oder respektlos empfunden. Daher hat das Wort „spucken“ oft eine negative oder derbe Konnotation, auch wenn es an sich ein neutrales Verb ist.
Der Fußballspieler wurde bestraft, weil er auf das Spielfeld gespuckt hatte.
In der Grundbedeutung kann „spucken“ ohne Objekt stehen. Die Richtung wird dann oft durch eine Präposition wie „auf“ oder „in“ angegeben.
Bitte nicht auf den Teppich spucken!
Wenn man etwas aus dem Mund entfernt, braucht „spucken“ ein Akkusativobjekt. Dieses Objekt ist das, was man ausspuckt.
Das Kind hat das bittere Medikament sofort wieder gespuckt.
Wenn das Subjekt des Satzes eine Maschine, ein Vulkan oder ein anderes nicht-menschliches Ding ist, bedeutet „spucken“ so viel wie „etwas stoßweise ausstoßen“.
Der Vulkan begann, Asche und Lava zu spucken.
Die Redewendung „Gift und Galle spucken“ ist eine feste Einheit. Sie bedeutet, dass jemand extrem wütend ist und diese Wut mit bösen Worten ausdrückt.
Als er die Rechnung sah, spuckte er Gift und Galle.
„In die Hände spucken“ ist eine bildliche Redewendung. Sie bedeutet, dass man entschlossen und tatkräftig mit einer Arbeit beginnt.
Die Pause ist vorbei, lasst uns in die Hände spucken und weitermachen!
Beide Verben können beschreiben, dass etwas aus dem Mund kommt. Erbrechen meint meist das unwillkürliche Ausstoßen des Mageninhalts wegen Krankheit oder Übelkeit, während spucken ein willentliches Ausstoßen von Speichel oder Flüssigkeit bezeichnet. Verwende „erbrechen“ bei Übelkeit und „spucken“ bei einer absichtlichen Handlung.

Das Kind musste den bitteren Saft sofort wieder ausspucken.
Wegen der starken Übelkeit musste der Patient am Morgen erbrechen.