
statt
Als Präposition mit Genitiv (in der Umgangssprache auch Dativ) mit der Bedeutung 'anstelle von'.
Er kaufte Blumen statt des Weins, den er eigentlich mitbringen wollte.
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Als Präposition mit Genitiv (in der Umgangssprache auch Dativ) mit der Bedeutung 'anstelle von'.
Er kaufte Blumen statt des Weins, den er eigentlich mitbringen wollte.

Als Konjunktion, die eine Alternative zu einer Handlung ausdrückt. Leitet einen Infinitivsatz ein.
Statt zu schlafen, hat sie die ganze Nacht gelesen.
Die Funktion von „statt“ erkennt man am folgenden Wort. Steht „statt“ vor einem Nomen, ist es eine Präposition. Folgt „zu“ und ein Verb im Infinitiv, ist es Teil einer Konjunktion, die einen Nebensatz einleitet.
Ich nehme Wasser statt Saft.
Als Präposition verlangt „statt“ formell den Genitiv. In der Umgangssprache wird jedoch sehr häufig der Dativ verwendet, was mittlerweile weithin akzeptiert ist.
Er kam statt seines Bruders zur Party. (Genitiv, formell)
Die Konstruktion „statt ... zu“ leitet einen Infinitivsatz ein. Das Verb steht am Ende des Satzteils im Infinitiv mit „zu“. Dieser Satzteil beschreibt eine Handlung, die nicht stattfindet.
Er spielt am Computer, statt seine Hausaufgaben zu machen.
Für kann bedeuten, dass jemand eine andere Person vertritt und in ihrem Namen handelt. Statt betont dagegen, dass jemand den Platz dieser Person einnimmt oder sie ersetzt. Beim Vertreten können beide passen, aber nur für kann den Schwerpunkt auf das Handeln im Namen der Person legen.

Wegen ihrer Erkrankung unterschreibt Jana statt ihrer Kollegin.
Auf ihren Wunsch unterschreibt Jana für ihre erkrankte Kollegin.