statt
Als Präposition mit Genitiv (in der Umgangssprache auch Dativ) mit der Bedeutung 'anstelle von'.
Er kaufte Blumen statt des Weins, den er eigentlich mitbringen wollte.

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Als Präposition mit Genitiv (in der Umgangssprache auch Dativ) mit der Bedeutung 'anstelle von'.
Er kaufte Blumen statt des Weins, den er eigentlich mitbringen wollte.

Die Funktion von „statt“ erkennt man am folgenden Wort. Steht „statt“ vor einem Nomen, ist es eine Präposition. Folgt „zu“ und ein Verb im Infinitiv, ist es Teil einer Konjunktion, die einen Nebensatz einleitet.
Ich nehme Wasser statt Saft.
Als Präposition verlangt „statt“ formell den Genitiv. In der Umgangssprache wird jedoch sehr häufig der Dativ verwendet, was mittlerweile weithin akzeptiert ist.
Er kam statt seines Bruders zur Party. (Genitiv, formell)
Die Konstruktion „statt ... zu“ leitet einen Infinitivsatz ein. Das Verb steht am Ende des Satzteils im Infinitiv mit „zu“. Dieser Satzteil beschreibt eine Handlung, die nicht stattfindet.
Er spielt am Computer, statt seine Hausaufgaben zu machen.
„für“ und „statt“ können beide bedeuten, dass etwas an die Stelle von etwas anderem tritt. „für“ passt besonders, wenn eine Person im Namen einer anderen handelt oder sie ersetzt: jemand spricht für den Chef. „statt“ betont stärker, dass eine Sache oder Person nicht genommen wird, sondern eine andere: Tee statt Kaffee. Man kann sie verwechseln, weil beide eine Art Ersatz ausdrücken. Als praktische Hilfe: „für“ klingt oft nach Vertretung oder Nutzen für jemanden, „statt“ nach Auswahl zwischen zwei Möglichkeiten.

Zum Frühstück trinkt ihr heute Tee statt Kaffee.
Kannst du morgen für mich zum Termin gehen?