trotz
Als Präposition mit Genitiv (in der Umgangssprache auch Dativ), die einen Gegengrund angibt; 'obwohl'.
Trotz des starken Regens fand das Fußballspiel statt.

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Als Präposition mit Genitiv (in der Umgangssprache auch Dativ), die einen Gegengrund angibt; 'obwohl'.
Trotz des starken Regens fand das Fußballspiel statt.

Die Präposition „trotz“ ist mit dem Nomen „der Trotz“ verwandt, das „Widerstand“ oder „Sturheit“ bedeutet. „Trotz des Wetters“ kann man sich also als „im Widerstand gegen das Wetter“ vorstellen.
Aus reinem Trotz hörte das Kind nicht auf zu schreien.
Obwohl der Genitiv nach „trotz“ als standardsprachlich korrekt gilt, wird im Alltag und oft auch in der geschriebenen Sprache der Dativ verwendet. Beide Formen sind sehr verbreitet.
Trotz des schlechten Wetters machen wir einen Spaziergang. (Genitiv)
Die Wendung „trotz allem“ steht oft am Satzanfang und leitet einen Hauptsatz ein, bei dem das Verb direkt folgt (Position 2). Sie fasst vorher genannte Schwierigkeiten zusammen.
Es gab viele Probleme bei der Planung. Trotz allem war die Feier ein großer Erfolg.
„obwohl“ und „trotz“ drücken beide einen Gegengrund aus: Etwas passiert, obwohl es einen Grund dagegen gibt. Der wichtigste Unterschied ist die Grammatik. „obwohl“ leitet einen Nebensatz mit Verb ein. „trotz“ ist eine Präposition und steht vor einem Nomen oder einer Nomengruppe. Deshalb kann man sie inhaltlich oft ähnlich verstehen, aber nicht gleich bauen. Lernende verwechseln sie leicht, weil die Bedeutung nah ist. Merke: „obwohl“ braucht einen ganzen Nebensatz, „trotz“ braucht ein Nomen.

Trotz des langen Arbeitstags ruft er nach dem Unterricht noch seine Freundin an.
Mein Kollege kommt zur Besprechung, obwohl er heute viele andere Termine hat.