der Staub
Sehr feine, trockene Partikel aus Schmutz, Erde oder anderen Materialien, die sich auf Oberflächen ablagern oder in der Luft schweben.
Nach dem Urlaub lag eine dicke Schicht Staub auf allen Möbeln.

Staub
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Sehr feine, trockene Partikel aus Schmutz, Erde oder anderen Materialien, die sich auf Oberflächen ablagern oder in der Luft schweben.
Nach dem Urlaub lag eine dicke Schicht Staub auf allen Möbeln.

„Staub“ ist ein unzählbares Nomen und wird fast immer im Singular verwendet. Man spricht von „viel Staub“ oder „einer Schicht Staub“, aber nicht von „Stauben“.
Überall im alten Haus war viel Staub.
Im Alltag wird Staub entweder mit einem Tuch entfernt oder mit einem Gerät aufgesaugt. Die typischen Verben dafür sind „Staub wischen“ und „Staub saugen“.
Ich muss heute unbedingt noch Staub wischen.
Die Redewendung „Staub aufwirbeln“ bedeutet, für Aufregung oder Diskussion zu sorgen. Das Subjekt ist die Person oder die Sache, die die Unruhe verursacht.
Der Artikel des Journalisten hat in der Regierung viel Staub aufgewirbelt.
Die umgangssprachliche Wendung „sich aus dem Staub machen“ ist reflexiv. Das bedeutet, sie braucht immer ein Reflexivpronomen (mich, dich, sich, etc.), das zur Person passt, die verschwindet.
Der Dieb machte sich schnell aus dem Staub, bevor jemand ihn sehen konnte.
„Sand“ und „Staub“ sind beide feine, trockene Teilchen. Der Unterschied liegt vor allem in Größe und typischem Ort. „Sand“ besteht aus kleinen Körnern, die man zum Beispiel am Strand, in der Wüste oder auf Baustellen findet. „Staub“ ist noch viel feiner und liegt oft auf Möbeln oder schwebt in der Luft. Man kann sie verwechseln, weil beides trocken und körnig wirken kann. Praktisch gilt: Was man am Strand in der Hand spürt, ist Sand; was man vom Regal wischt oder in der Luft sieht, ist Staub.

Auf dem alten Schrank liegt so viel Staub, dass Maria erst putzen muss.
Am Strand bleibt der Sand zwischen den Zehen hängen.