Die Tochter, die der Ehepartner oder die Ehepartnerin aus einer früheren Beziehung in die Ehe mitgebracht hat. Sie ist nicht das leibliche Kind der anderen Person.
beispiel
Er behandelt seine Stieftochter genauso liebevoll wie seine leiblichen Kinder.
Tipps
Wortaufbau mit „Stief-“
Die Vorsilbe „Stief-“ wird vor ein Familienmitglied gesetzt, um eine Beziehung durch Heirat, nicht durch Blutsverwandtschaft, zu kennzeichnen. „Stieftochter“ ist also die Tochter des Ehepartners.
BEISPIEL
Seit der Hochzeit seiner Mutter ist er ihr Stiefvater.
Wortfamilie
Die Vorsilbe „Stief-“ ist sehr produktiv. Wenn du „Stieftochter“ kennst, kannst du leicht andere Verwandte wie „Stiefsohn“, „Stiefmutter“, „Stiefvater“ oder „Stiefbruder“ verstehen und bilden.
BEISPIEL
Er hat zwei leibliche Kinder und einen Stiefsohn.
Beziehungsstruktur
Das Wort beschreibt eine klare Familienkonstellation. Wenn Maria die Stieftochter von Thomas ist, bedeutet das, dass Thomas mit Marias leiblicher Mutter oder ihrem leiblichen Vater verheiratet ist.
BEISPIEL
Obwohl sie seine Stieftochter ist, haben sie ein sehr enges Verhältnis.
Vergleichen mit
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Stieftochter vs Tochter
„die Tochter“ und „die Stieftochter“ bezeichnen beide ein weibliches Kind in einer Familie. Der Unterschied liegt in der genauen Beziehung. Eine „Tochter“ ist das eigene weibliche Kind. Eine „Stieftochter“ ist die Tochter des Partners oder der Partnerin aus einer früheren Beziehung. Sie gehört zur Familie, ist aber nicht das leibliche Kind der anderen Person. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Tochterrolle beschreiben. Wenn die biologische oder rechtliche Elternbeziehung gemeint ist, sagt man meist „Tochter“. Wenn die Beziehung über eine neue Ehe oder Partnerschaft entsteht, ist „Stieftochter“ genauer.
Stieftochter
Am Wochenende hilft sie ihrer Stieftochter bei den Hausaufgaben.
Tochter
Am Abend brachte Tom seine Tochter zu ihrer Freundin.