
streicheln
Sanft und liebevoll mit der Hand über die Oberfläche von jemandem oder etwas, insbesondere einem Tier, fahren.
Das Kind liebt es, den Hund zu streicheln.
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Sanft und liebevoll mit der Hand über die Oberfläche von jemandem oder etwas, insbesondere einem Tier, fahren.
Das Kind liebt es, den Hund zu streicheln.

In poetischer oder übertragener Sprache für eine sanfte, leichte Berührung, zum Beispiel durch den Wind.
Eine warme Sommerbrise streichelte ihre Haut.

Sich durch ein Kompliment oder Anerkennung geschmeichelt und im eigenen Ego bestärkt fühlen.
Durch das Lob seiner Chefin fühlte er sich sichtlich gestreichelt.
„Streicheln“ ist eine Verkleinerungsform von „streichen“. Es beschreibt eine sanftere, oft wiederholte und liebevollere Berührung als das neutrale „streichen“.
Sie streichelte sanft über den Stoff des Kleides.
Es gibt zwei typische Satzmuster. Entweder streichelt man direkt das Objekt (Akkusativ) oder man streichelt einer Person (Dativ) über ein Körperteil (Akkusativ).
Er streichelt seine Katze.
Wenn „streicheln“ in Verbindung mit Naturphänomenen wie Wind oder Sonne verwendet wird, hat es eine poetische oder literarische Wirkung. Es beschreibt eine sehr sanfte Berührung.
Die Abendsonne streichelte die Berggipfel.
Die reflexive Konstruktion „sich gestreichelt fühlen“ bedeutet, dass man sich durch Lob oder Anerkennung geschmeichelt fühlt. Die Ursache wird oft mit „durch“ eingeleitet.
Durch das positive Feedback fühlte sie sich sichtlich gestreichelt.
Beide Wörter können eine sanfte und liebevolle Berührung bezeichnen. Streichen hebt eher die Bewegung der Hand über eine bestimmte Stelle hervor. Streicheln bezeichnet deutlicher die ganze zärtliche Handlung und passt besonders beim liebevollen Umgang mit Menschen oder Tieren.

Die Mutter streichelte das müde Kind sanft, bis es einschlief.
Die Mutter strich dem müden Kind sanft über den Rücken.