sich streiten
Eine verbale Auseinandersetzung oder einen Zank mit jemandem haben, oft aus persönlicher Uneinigkeit oder Ärger.
Die Geschwister streiten sich oft darüber, wer das Zimmer aufräumen muss.

Loading your saved state.
Eine verbale Auseinandersetzung oder einen Zank mit jemandem haben, oft aus persönlicher Uneinigkeit oder Ärger.
Die Geschwister streiten sich oft darüber, wer das Zimmer aufräumen muss.

Die Präposition nach „streiten“ verändert die Bedeutung. „Sich streiten mit“ (+ Dativ) bezeichnet die Person, mit der man streitet. „Streiten über“ (+ Akkusativ) nennt das Thema. „Sich streiten um“ (+ Akkusativ) nennt das Objekt, das man haben will.
Sie streitet sich oft mit ihrem Bruder.
Wenn es um einen persönlichen Konflikt oder einen Wettbewerb geht, wird das Verb reflexiv verwendet: „sich streiten“. Geht es um eine sachliche Debatte, kann das Verb auch ohne Reflexivpronomen stehen.
Warum streitet ihr euch schon wieder?
Wenn man sich mit jemandem streitet, geht es oft um alltägliche Dinge. Eine typische Konstruktion ist „sich streiten (darüber), wer/was/wie ...“.
Meine Nachbarn streiten sich ständig darüber, wer den Müll rausbringen muss.
„kämpfen“ und „streiten“ haben beide mit einem Konflikt zu tun. „kämpfen“ ist stärker und kann körperlich, militärisch oder bildlich gemeint sein: Man kämpft gegen einen Gegner, für ein Ziel oder mit einem Problem. „streiten“ benutzt man vor allem, wenn Menschen mit Worten uneinig sind oder sich ärgern. Es kann auch um ein Thema oder um etwas gehen, das mehrere haben wollen. Die Wörter sind verwechselbar, weil beide Auseinandersetzungen beschreiben. Wenn es um Worte und Meinungen geht, ist „streiten“ meist natürlicher. Wenn es um großen Einsatz, einen Gegner oder ein schweres Problem geht, passt „kämpfen“ besser.

Am Wochenende streitet Leon mit seinem Bruder über den Haushalt.
Frau Neumann kämpft für bessere Bücher in der Schulbibliothek.