
sich streiten
Eine verbale Auseinandersetzung oder einen Zank mit jemandem haben, oft aus persönlicher Uneinigkeit oder Ärger.
Die Geschwister streiten sich oft darüber, wer das Zimmer aufräumen muss.
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Eine verbale Auseinandersetzung oder einen Zank mit jemandem haben, oft aus persönlicher Uneinigkeit oder Ärger.
Die Geschwister streiten sich oft darüber, wer das Zimmer aufräumen muss.

Über ein Sachthema diskutieren oder debattieren, wobei unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen.
Die Politiker streiten seit Wochen über die neue Steuerreform.

Mit anderen um etwas konkurrieren oder kämpfen, um es zu bekommen.
Zwei große Unternehmen streiten sich um den lukrativen Auftrag.
Die Präposition nach „streiten“ verändert die Bedeutung. „Sich streiten mit“ (+ Dativ) bezeichnet die Person, mit der man streitet. „Streiten über“ (+ Akkusativ) nennt das Thema. „Sich streiten um“ (+ Akkusativ) nennt das Objekt, das man haben will.
Sie streitet sich oft mit ihrem Bruder.
Wenn es um einen persönlichen Konflikt oder einen Wettbewerb geht, wird das Verb reflexiv verwendet: „sich streiten“. Geht es um eine sachliche Debatte, kann das Verb auch ohne Reflexivpronomen stehen.
Warum streitet ihr euch schon wieder?
Wenn man sich mit jemandem streitet, geht es oft um alltägliche Dinge. Eine typische Konstruktion ist „sich streiten (darüber), wer/was/wie ...“.
Meine Nachbarn streiten sich ständig darüber, wer den Müll rausbringen muss.
Beide Wörter können eine Auseinandersetzung zwischen Menschen beschreiben. „Kämpfen“ bezeichnet hier eine körperliche Auseinandersetzung, während „streiten“ eine verbale Auseinandersetzung oder einen Zank meint. Verwende „kämpfen“, wenn körperliche Gewalt im Mittelpunkt steht, und „streiten“, wenn die Personen vor allem wütend miteinander reden.

Die beiden Nachbarn stritten wegen des Parkplatzes miteinander.
Die beiden Männer kämpften wegen des Parkplatzes miteinander.