der Tatendrang
Der starke Wunsch oder Impuls, aktiv zu sein, etwas zu unternehmen und zu schaffen.
Nach dem Urlaub war sie voller Tatendrang und startete sofort neue Projekte.

Tatendrang
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Der starke Wunsch oder Impuls, aktiv zu sein, etwas zu unternehmen und zu schaffen.
Nach dem Urlaub war sie voller Tatendrang und startete sofort neue Projekte.

„Tatendrang“ ist ein zusammengesetztes Nomen aus „die Tat“ (Plural: Taten) und „der Drang“. Es bedeutet wörtlich einen „Drang zu Taten“, also den starken Wunsch, aktiv zu werden.
Ihr Tatendrang war so groß, dass sie sofort mit der Gartenarbeit begann.
Dieses Nomen wird oft in festen Wendungen verwendet. Typisch sind „voller Tatendrang sein“, „Tatendrang haben“ oder „Tatendrang verspüren“.
Am Montagmorgen sind viele Mitarbeiter voller Tatendrang.
„Tatendrang“ ist ein Abstraktum und wird fast ausschließlich im Singular verwendet. Eine Pluralform existiert praktisch nicht im alltäglichen Sprachgebrauch.
Sein Tatendrang schien grenzenlos zu sein.
„der Antrieb“ und „der Tatendrang“ beschreiben beide eine innere Kraft, die jemanden aktiv werden lässt. „der Antrieb“ ist allgemeiner und kann ruhig oder stark sein: Man hat einen Grund oder eine Motivation, etwas zu tun. „der Tatendrang“ klingt stärker und lebendiger. Er meint den Wunsch, sofort etwas zu unternehmen und aktiv zu sein. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Motivation zu tun haben. „Antrieb“ passt bei vielen Zielen und Aufgaben, „Tatendrang“ besonders bei viel Energie und Lust auf Handlung.

Am Abend ist Frau Schmidt noch voller Tatendrang und räumt den ganzen Keller auf.
Die Nachricht gibt ihm neuen Antrieb, sich für den Umweltschutz einzusetzen.