
taufen
Jemanden in einer religiösen Zeremonie, meist durch Benetzen mit Wasser, in die christliche Gemeinschaft aufnehmen und ihm einen Namen geben.
Das Baby wurde am Sonntag in der alten Dorfkirche getauft.
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Jemanden in einer religiösen Zeremonie, meist durch Benetzen mit Wasser, in die christliche Gemeinschaft aufnehmen und ihm einen Namen geben.
Das Baby wurde am Sonntag in der alten Dorfkirche getauft.

Einer Sache, wie einem Schiff, einem Produkt oder einem Projekt, feierlich einen Namen geben.
Das neue Forschungsschiff wurde auf den Namen „Polarstern II“ getauft.
Der Name, der vergeben wird, wird immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ angeschlossen. Die Struktur lautet: jemanden/etwas auf den Namen [Name] taufen.
Sie tauften ihre Tochter auf den Namen Anna.
Das zugehörige Nomen ist „die Taufe“. Es bezeichnet sowohl die religiöse Zeremonie als auch den Akt der Namensgebung für eine Sache.
Die ganze Familie war bei der Taufe anwesend.
Ob die religiöse oder die übertragene Bedeutung gemeint ist, erkennen Sie am Objekt. Handelt es sich um eine Person (Baby, Kind), ist meist die religiöse Taufe gemeint. Handelt es sich um eine Sache (Schiff, Produkt, Tier), ist die Namensgebung gemeint.
Der Winzer taufte seinen neuen Wein auf einen besonderen Namen.
In der übertragenen Bedeutung der Namensgebung wird „taufen“ oft für Schiffe, neue Produkte, Erfindungen, Tierbabys im Zoo oder sogar für Unwetter verwendet.
Das Sturmtief wurde auf den Namen „Sabine“ getauft.
Nennen kann einfach bedeuten, einer Sache einen Namen zu geben oder diesen Namen anzugeben. Taufen bezeichnet bei einer Sache dagegen die feierliche Namensgebung. Verwende nennen für eine sachliche Namensangabe und taufen, wenn eine Feier oder Zeremonie der Namensgebung gemeint ist.

Bei der Feier taufte die Werft das neue Schiff „Seestern“.
Die Werft nannte das neue Schiff „Seestern“.