das Geschick
Die Fähigkeit, etwas, besonders mit den Händen, präzise und gekonnt auszuführen.
Sie reparierte die filigrane Uhr mit großem Geschick.

Geschick
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Die Fähigkeit, etwas, besonders mit den Händen, präzise und gekonnt auszuführen.
Sie reparierte die filigrane Uhr mit großem Geschick.

„Geschick“ ist eng mit dem Adjektiv „geschickt“ (talentiert, fähig) verwandt. Beide Wörter leiten sich vom Verb „schicken“ ab, was die zweite Bedeutung „Schicksal“ (etwas, das einem „geschickt“ wird) erklärt.
Er ist ein sehr geschickter Handwerker.
In der Bedeutung „Fähigkeit“ wird „Geschick“ oft mit Verben wie „haben“, „beweisen“ oder „zeigen“ kombiniert. Man spricht auch von „handwerklichem“ oder „diplomatischem Geschick“.
Für diese Bastelarbeit braucht man viel Geschick.
Die Bedeutung „Schicksal“ erkennen Sie am Kontext. Sie wird für den Lebensweg von Personen, Firmen oder sogar Ländern verwendet. Die Bedeutung „Fähigkeit“ bezieht sich hingegen meist auf konkrete Handlungen.
Er nahm das Geschick seiner Familie selbst in die Hand.
Die Verwendung von „Geschick“ im Sinne von „Schicksal“ ist eher gehoben und findet sich häufiger in der Literatur oder in formellen Reden als in der Alltagssprache.
Der Dichter schrieb über das tragische Geschick des Helden.
„das Schicksal“ und „das Geschick“ können beide den Lebensweg oder das Los einer Person meinen. In dieser Bedeutung ist „Geschick“ aber eher gehoben oder literarisch und im Alltag viel seltener. Wichtig ist außerdem: „Geschick“ bedeutet sehr oft auch die Fähigkeit, etwas gut und geschickt zu machen, besonders mit den Händen. Deshalb können Lernende die Wörter verwechseln. Für den normalen Alltag und für Lebensereignisse ist „Schicksal“ meist das natürliche Wort. „Geschick“ im Sinn von Schicksal passt eher in feierlichen oder literarischen Texten.

In dem alten Roman entscheidet das Geschick des Helden über Krieg und Frieden.
Das Schicksal der Familie bewegte die ganze Nachbarschaft.