
die Tide
Die regelmäßige Bewegung des Meeresspiegels, die durch die Anziehungskraft von Mond und Sonne entsteht; die Gezeiten.
Wegen der Tide konnte das Schiff erst am Abend auslaufen.
Tide
die Tide, die Tiden
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Die regelmäßige Bewegung des Meeresspiegels, die durch die Anziehungskraft von Mond und Sonne entsteht; die Gezeiten.
Wegen der Tide konnte das Schiff erst am Abend auslaufen.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Tiden |
| Genitiv | der Tide |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Tide | die Tiden |
| Akkusativ | die Tide | die Tiden |
| Dativ | der Tide | den Tiden |
| Genitiv | der Tide | der Tiden |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Häufige Verbindungen sind „ablaufende Tide“, „auflaufende Tide“, „die Tide kippt“ und „tideabhängig“. Sie kommen besonders in maritimen Zusammenhängen vor.
Bei ablaufender Tide liegt das Boot bald auf dem Trockenen.
„Tide“ erkennt man im Kontext oft an Wörtern aus der Seefahrt und dem Küstenleben, zum Beispiel „Hafen“, „Watt“, „Schiff“ oder „Tidenkalender“. Das Wort bezeichnet dabei die regelmäßige Veränderung des Wasserstands.
Vor der Abfahrt prüfte der Kapitän, wann die Tide im Hafen kippen würde.
„Tide“ ist besonders in der Fachsprache der Seefahrt und in Texten über die deutsche Nordseeküste gebräuchlich. Im Alltag an der Küste hört und liest man das Wort ebenfalls häufig.
An der Küste bestimmt die Tide den Zeitpunkt, zu dem die Wattwanderung beginnt.