
die Tiefe
Die Entfernung von einer Oberfläche bis zu einem tiefer liegenden Punkt oder die Ausdehnung eines Raumes nach unten.
Der See hat an dieser Stelle eine Tiefe von zwanzig Metern.
Tiefe
die Tiefe, die Tiefen
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Die Entfernung von einer Oberfläche bis zu einem tiefer liegenden Punkt oder die Ausdehnung eines Raumes nach unten.
Der See hat an dieser Stelle eine Tiefe von zwanzig Metern.

Ein tief gelegener Bereich, besonders der weit unten liegende Teil eines Gewässers, eines Raumes oder eines Geländes.
Das U-Boot sank langsam in die Tiefe.

Die besondere geistige, emotionale oder inhaltliche Intensität von etwas.
Die Tiefe ihrer Gefühle war in jedem Satz zu spüren.

Eine tiefe Tonlage oder der tiefe Klang einer Stimme oder eines Instruments.
Die Tiefe seiner Stimme machte einen starken Eindruck.

Ein Thema gründlich und ausführlich behandeln, statt an der Oberfläche zu bleiben.
In diesem Kapitel geht die Autorin ausführlich in die Tiefe.

Die Ausdehnung eines Gegenstands oder Raumes von vorn nach hinten.
Der Schrank ist zwei Meter breit und hat eine Tiefe von sechzig Zentimetern.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Tiefen |
| Genitiv | der Tiefe |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Tiefe | die Tiefen |
| Akkusativ | die Tiefe | die Tiefen |
| Dativ | der Tiefe | den Tiefen |
| Genitiv | der Tiefe | der Tiefen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
In „Tiefe“ erkennst du das Adjektiv „tief“. Diese Verbindung hilft auch bei übertragenen Verwendungen: Das Nomen bezeichnet dann eine Eigenschaft von Gedanken, Gefühlen oder Klängen.
Die Tiefe des Brunnens lässt sich nur schwer messen.
Eine genaue Maßangabe steht häufig im Muster „eine Tiefe von + Zahl + Maßeinheit“. Nach „von“ steht der Dativ.
Das Becken erreicht eine Tiefe von drei Metern.
„In die Tiefe“ mit Akkusativ bezeichnet eine Bewegung nach unten. „In der Tiefe“ mit Dativ beschreibt dagegen den Ort, an dem sich etwas befindet oder etwas geschieht.
Die Taucherin glitt langsam in die Tiefe.
In der Tiefe leben Fische, die kaum Licht brauchen.
Bei Texten, Gesprächen oder Gedanken sind „an Tiefe gewinnen“ und „jemandem oder etwas Tiefe verleihen“ typische Verbindungen. Damit beschreibst du, wie sich ihre inhaltliche oder emotionale Wirkung entwickelt.
Die persönlichen Erinnerungen der Autorin verleihen dem Roman Tiefe.
In Beschreibungen von Stimmen und Instrumenten bezeichnet „in der Tiefe“ den tiefen Tonbereich. Die Verbindung steht häufig mit Klangbeschreibungen wie „warm“, „voll“ oder „kräftig“.
Ihre Stimme klingt in der Tiefe besonders warm und voll.
In „in die Tiefe gehen“ bleibt „in die“ fest, auch wenn keine räumliche Bewegung gemeint ist. Das Thema lässt sich mit „bei + Dativ“ anschließen; als Subjekt können auch eine Analyse, eine Diskussion oder ein Text stehen.
Die Analyse geht bei dieser Frage nicht genug in die Tiefe.