
der Träumer
Eine Person, die dazu neigt, sich in Gedanken, Fantasien oder Wünschen zu verlieren und oft als wirklichkeitsfern oder unpraktisch wahrgenommen wird.
Er war schon immer ein Träumer, der von einer besseren Welt fantasierte.
Träumer
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Eine Person, die dazu neigt, sich in Gedanken, Fantasien oder Wünschen zu verlieren und oft als wirklichkeitsfern oder unpraktisch wahrgenommen wird.
Er war schon immer ein Träumer, der von einer besseren Welt fantasierte.
„Der Träumer“ leitet sich direkt vom Verb „träumen“ ab. Die Endung „-er“ bezeichnet eine männliche Person, die die durch das Verb ausgedrückte Handlung ausführt. Dieses Muster ist im Deutschen sehr häufig.
Wer viel träumt, ist nicht automatisch ein Träumer.
„Der Träumer“ gehört zur N-Deklination. Das bedeutet, dass das Wort in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung „-n“ erhält (Akkusativ: den Träumer, Dativ: dem Träumer, Genitiv: des Träumers).
Alle hielten ihn für einen Träumer.
Ein „Träumer“ ist nicht nur jemand, der nachts träumt, sondern beschreibt einen Charakterzug. Die Person wird oft als idealistisch, aber auch als unpraktisch und nicht in der Realität verankert gesehen.
Als Träumer hatte er große Pläne, aber Schwierigkeiten bei der Umsetzung.
Häufige Beschreibungen sind „ein großer Träumer“, „ein unverbesserlicher Träumer“ oder „ein ewiger Träumer“. Diese Adjektive verstärken die Eigenschaft des Realitätsverlusts.
Mein Onkel ist ein unverbesserlicher Träumer, der immer neue Geschäftsideen hat.
Ein Romantiker idealisiert besonders Liebe und Leben und lässt sich dabei stark von Gefühlen leiten. Ein Träumer verliert sich allgemeiner in Wünschen oder Fantasien und wirkt dadurch oft wirklichkeitsfern oder unpraktisch. Bei gefühlvollen Liebesvorstellungen passt Romantiker, bei unrealistischen Zukunftsplänen eher Träumer.

Paul plant ohne Geld eine lange Weltreise, denn er ist ein echter Träumer.
Paul plant für seine Frau einen Heiratsantrag bei Kerzenlicht, denn er ist ein echter Romantiker.