die Tragik
Das schicksalhafte, erschütternde und tieftraurige Element eines Ereignisses, einer Situation oder eines menschlichen Schicksals.
Die ganze Tragik des Unglücks wurde erst nach und nach bekannt.

Tragik
Loading your saved state.
Das schicksalhafte, erschütternde und tieftraurige Element eines Ereignisses, einer Situation oder eines menschlichen Schicksals.
Die ganze Tragik des Unglücks wurde erst nach und nach bekannt.

„Die Tragik“ gehört zur Wortfamilie von „tragisch“ (Adjektiv) und „die Tragödie“ (ein trauriges Ereignis oder ein Theaterstück). Alle Wörter beziehen sich auf etwas Schicksalhaftes und Trauriges.
Es ist tragisch, dass er sein Ziel so kurz vor dem Ende nicht erreicht hat.
Die Bedeutung erkennst du am Kontext: Spricht man über Literatur, Theater oder Philosophie (z.B. „die griechische Tragik“), ist die literarische Gattung gemeint. Geht es um ein Unglück, ein Schicksal oder eine Geschichte aus dem Leben, ist die erschütternde Eigenschaft gemeint.
Aristoteles hat sich in seiner Poetik mit der Theorie der Tragik beschäftigt.
Um das traurige Element zu beschreiben, wird „Tragik“ oft mit dem Genitiv oder einer Präposition verwendet. Eine sehr typische Konstruktion ist auch: „Die Tragik liegt darin, dass ...“
Die Tragik der Situation wurde allen bewusst.
„Leid“ und „Tragik“ haben beide mit traurigen und schweren Erfahrungen zu tun. „Leid“ meint den Schmerz, den Menschen fühlen oder erleben. Es geht also näher an die betroffenen Personen. „Tragik“ beschreibt eher das Erschütternde an einer Situation oder an einem Schicksal, oft wenn etwas sehr traurig und kaum zu ändern ist. „Leid“ passt gut, wenn man über Kummer, Schmerz oder Unglück spricht. „Tragik“ passt eher, wenn man die traurige Bedeutung eines ganzen Ereignisses oder Lebensweges betonen will.

Die Tragik der Geschichte liegt darin, dass niemand den Unfall verhindern konnte.
Nach dem Brand war das Leid der Bewohner groß.