trüb
Beschreibt etwas, das nicht klar oder durchsichtig ist, sondern milchig oder undurchsichtig, wie zum Beispiel Wasser oder die Luft an einem nebligen Tag.
Das Wasser im Teich war nach dem Regen ganz trüb.

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Beschreibt etwas, das nicht klar oder durchsichtig ist, sondern milchig oder undurchsichtig, wie zum Beispiel Wasser oder die Luft an einem nebligen Tag.
Das Wasser im Teich war nach dem Regen ganz trüb.

Das Adjektiv „trüb“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem Verb „trüben“ (etwas unklar machen) und dem Nomen „die Trübung“. Alle Wörter teilen die Grundidee von fehlender Klarheit, Helligkeit oder Fröhlichkeit.
Schlechte Nachrichten trübten seine gute Laune.
Die genaue Bedeutung von „trüb“ erkennen Sie am Nomen, das es beschreibt. Bei Flüssigkeiten bedeutet es „undurchsichtig“, beim Wetter „grau und bedeckt“ und bei Gefühlen oder Gedanken „melancholisch“.
Der naturtrübe Apfelsaft schmeckt besonders gut.
In der Bedeutung „nicht klar“ wird „trüb“ oft für Flüssigkeiten oder Glas verwendet. Typische Kombinationen sind „trübes Wasser“, „trüber Saft“ oder auch „trübe Augen“, wenn jemand krank ist oder geweint hat.
Nach dem starken Regen war das Bachwasser ganz trüb.
Im übertragenen Sinn beschreibt „trüb“ eine negative, pessimistische Stimmung. Häufige Wendungen sind „trübe Gedanken haben“, „in trüber Stimmung sein“ oder „trübe Aussichten haben“.
Lass uns einen Spaziergang machen, das hilft gegen trübe Stimmung.
„klar“ und „trüb“ beschreiben hier, ob man durch etwas hindurchsehen kann. „klar“ passt zu Wasser, Glas oder Luft, wenn sie durchsichtig sind. „trüb“ benutzt man, wenn Wasser oder Luft milchig, grau oder nicht durchsichtig ist. Der Gegensatz ist sehr konkret: In klarem Wasser sieht man den Boden, in trübem Wasser nicht.

Nach dem starken Regen war der Fluss braun und trüb.
Im Bergsee ist das Wasser so klar, dass man die Steine am Grund sieht.