trocknen
Etwas nasses oder feuchtes trocken machen, indem man ihm die Flüssigkeit entzieht.
Nach dem Duschen trockne ich mir die Haare mit dem Föhn.

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Etwas nasses oder feuchtes trocken machen, indem man ihm die Flüssigkeit entzieht.
Nach dem Duschen trockne ich mir die Haare mit dem Föhn.

Das Verb „trocknen“ ist direkt vom Adjektiv „trocken“ abgeleitet. Wenn etwas trocknet, wird es trocken.
Die Farbe an der Wand ist endlich trocken.
Dieses Verb kann auf zwei Weisen verwendet werden. Entweder trocknet eine Person aktiv etwas (transitiv mit Akkusativobjekt) oder eine Sache trocknet von selbst (intransitiv ohne Objekt).
Er trocknet das Geschirr ab.
Wenn etwas von selbst trocknet, kann das Perfekt sowohl mit „haben“ als auch mit „sein“ gebildet werden. „Sein“ betont dabei stärker den abgeschlossenen Prozess und den erreichten Zustand.
Die Wäsche hat in der Sonne schnell getrocknet.
Die Redewendung „jemandem die Tränen trocknen“ hat eine übertragene Bedeutung und heißt „jemanden trösten“. Die Person, die getröstet wird, steht dabei im Dativ.
Nach der Trennung haben ihre Freunde ihr die Tränen getrocknet.
„beruhigen“ und „trocknen“ können sich in einer besonderen Situation berühren: wenn jemand weint. „beruhigen“ sagt direkt, dass man einer aufgeregten oder traurigen Person hilft, wieder ruhiger zu werden. „Tränen trocknen“ ist bildlicher und meint, jemanden zu trösten, der weint. Es betont stärker das Weinen und den Trost. Im normalen Alltag ist „beruhigen“ allgemeiner und passt auch bei Angst oder Wut. „Tränen trocknen“ passt nur, wenn wirklich Traurigkeit oder Weinen im Mittelpunkt steht.

Nach der traurigen Nachricht trocknet ihre Freundin ihr die Tränen.
Der Vater beruhigt das Kind, nachdem es sich erschrocken hat.