die Tugend
Eine moralisch wertvolle Eigenschaft oder Haltung eines Menschen. Beispiele für Tugenden sind Ehrlichkeit, Geduld, Mut oder Gerechtigkeit.
Geduld ist eine Tugend, die heutzutage selten geworden ist.

Tugend
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Eine moralisch wertvolle Eigenschaft oder Haltung eines Menschen. Beispiele für Tugenden sind Ehrlichkeit, Geduld, Mut oder Gerechtigkeit.
Geduld ist eine Tugend, die heutzutage selten geworden ist.

„Tugend“ wird oft in der Struktur „[Eigenschaft] ist eine Tugend“ verwendet, um eine Eigenschaft als moralisch wertvoll zu bezeichnen. So kann man viele positive Eigenschaften als Tugend beschreiben.
In Deutschland gilt Pünktlichkeit als eine wichtige Tugend.
Das Wort „Tugend“ gehört eher der gehobenen oder formellen Sprache an und hat einen leicht philosophischen oder altmodischen Klang. Im alltäglichen Gespräch verwendet man es seltener.
In seiner Rede sprach der Präsident über die Tugend der Nächstenliebe.
Die Redewendung „aus der Not eine Tugend machen“ ist fest und kann nicht verändert werden. Sie bedeutet, eine negative Situation kreativ zum eigenen Vorteil zu nutzen.
Da der Supermarkt geschlossen hatte, machte sie aus der Not eine Tugend und kochte mit den Resten aus dem Kühlschrank.
„die Moral“ und „die Tugend“ gehören beide zum Bereich von richtigem und gutem Verhalten. „die Moral“ meint eher das ganze System von Werten und Regeln in einer Gesellschaft oder Gruppe. „die Tugend“ meint dagegen eine einzelne gute Eigenschaft eines Menschen, zum Beispiel Ehrlichkeit, Geduld oder Mut. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide positiv und ethisch klingen. Der Unterschied ist: Moral ist der Rahmen, nach dem Menschen handeln sollen; eine Tugend ist eine konkrete gute Haltung, die jemand haben kann.

Geduld ist eine wichtige Tugend, besonders im Umgang mit Kindern.
In dieser Diskussion geht es um die Moral unserer Gesellschaft.