üben
Eine Tätigkeit oder Fähigkeit wiederholt ausführen, um sie zu erlernen oder zu verbessern.
Um ein Instrument zu meistern, muss man jeden Tag üben.

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Eine Tätigkeit oder Fähigkeit wiederholt ausführen, um sie zu erlernen oder zu verbessern.
Um ein Instrument zu meistern, muss man jeden Tag üben.

Das Verb „üben“ kann entweder mit einem Akkusativobjekt stehen, das beschreibt, was man lernt, oder komplett ohne Objekt verwendet werden.
Ich übe jeden Tag Gitarre.
In dieser Bedeutung wird „üben“ mit abstrakten Nomen in festen Wendungen verwendet. Typisch sind „Kritik üben“, „Druck üben“ oder „Rache üben“.
Die Journalisten übten scharfe Kritik an den neuen Gesetzen.
Um auszudrücken, dass man sich um eine Eigenschaft bemüht, verwendet man die reflexive Konstruktion „sich üben in“ gefolgt von einem Nomen im Dativ.
Er ist sehr impulsiv und muss sich in Selbstbeherrschung üben.
Die Verwendung von „üben“ mit abstrakten Nomen wie „Kritik“ oder „Druck“ ist typisch für die formelle Schriftsprache und wird in der Alltagssprache seltener verwendet.
Der Verband übte erheblichen Druck auf die Politik aus.
„spielen“ und „üben“ können bei Musik, Sport oder Spielen in ähnlichen Situationen vorkommen. Der Unterschied liegt im Ziel. „spielen“ bedeutet, dass man eine Tätigkeit ausführt, oft zum Spaß, nach Regeln oder vor anderen. „üben“ bedeutet, dass man etwas wiederholt macht, um besser zu werden. Lernende können sie verwechseln, weil man zum Beispiel Klavier spielen und Klavier üben kann. Wenn der Spaß oder das Machen selbst wichtig ist, passt „spielen“. Wenn Lernen und Verbesserung wichtig sind, passt „üben“.

Erik hat vor dem Vorspiel jeden Tag eine Stunde Klavier geübt.
Am Abend spielt Tom mit seinen Freunden Fußball im Park.