
übertönen
Etwas durch eine größere Lautstärke unhörbar oder schwer hörbar machen.
Der Lärm der Maschinen übertönte jedes Gespräch.
übertönen – übertönte – hat übertönt
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Etwas durch eine größere Lautstärke unhörbar oder schwer hörbar machen.
Der Lärm der Maschinen übertönte jedes Gespräch.

Etwas in übertragener Bedeutung durch eine stärkere Wirkung verdecken oder in den Hintergrund drängen.
Die laute Werbung übertönte die berechtigte Kritik an dem Produkt.
| ich | übertöne |
|---|---|
| du | übertönst |
| er/sie/es | übertönt |
| wir | übertönen |
| ihr | übertönt |
| sie | übertönen |
| ich | übertönte |
|---|---|
| du | übertöntest |
| er/sie/es | übertönte |
| wir | übertönten |
| ihr | übertöntet |
| sie | übertönten |
| ich | habe übertönt |
|---|---|
| du | hast übertönt |
| er/sie/es | hat übertönt |
| wir | haben übertönt |
| ihr | habt übertönt |
| sie | haben übertönt |
| du | übertön! übertöne! |
|---|---|
| ihr | übertönt! |
| Sie | übertönen Sie! |
| ich | hatte übertönt |
|---|---|
| du | hattest übertönt |
| er/sie/es | hatte übertönt |
| wir | hatten übertönt |
| ihr | hattet übertönt |
| sie | hatten übertönt |
| ich | werde übertönen |
|---|---|
| du | wirst übertönen |
| er/sie/es | wird übertönen |
| wir | werden übertönen |
| ihr | werdet übertönen |
| sie | werden übertönen |
| ich | übertöne |
|---|---|
| du | übertönest |
| er/sie/es | übertöne |
| wir | übertönen |
| ihr | übertönet |
| sie | übertönen |
Für die indirekte Rede.
| ich | übertönte |
|---|---|
| du | übertöntest |
| er/sie/es | übertönte |
| wir | übertönten |
| ihr | übertöntet |
| sie | übertönten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | übertönen |
|---|---|
| mit zu | zu übertönen |
| Partizip I | übertönend |
| Partizip II | übertönt |
„Übertönen“ ist ein untrennbares Verb: Die Vorsilbe „über-“ bleibt im Hauptsatz mit dem Verb verbunden. Im Perfekt steht kein zusätzliches „ge-“ vor „tönt“: „hat übertönt“.
Der Verkehrslärm übertönt die Stimmen auf dem Gehweg.
Die Musik hat das Klingeln an der Tür übertönt.
„Übertönen“ steht normalerweise mit einem Akkusativobjekt. Das übertönende Geräusch oder die übertragene Wirkung ist das Subjekt; das, was dadurch weniger hörbar oder weniger wirksam wird, steht im Akkusativ.
Der Generator übertönt das Radio.
Die Empörung übertönt die sachlichen Argumente.
In der wörtlichen Bedeutung stehen häufig Geräusche als Subjekt und Stimmen, Gespräche oder Musik als Objekt bei „übertönen“. Besonders typisch sind starke Geräusche wie Lärm, Verkehr oder Maschinen.
Der Baulärm übertönte die Stimme des Redners.
Das Dröhnen der Flugzeuge übertönt sogar laute Musik.
In der übertragenen Bedeutung sind oft abstrakte Nomen das Subjekt oder Objekt, zum Beispiel Kritik, Warnungen, Zweifel oder Gefühle. Der Kontext zeigt dann, dass es nicht um die tatsächliche Lautstärke geht.
Die Aufregung übertönte alle Zweifel an der Entscheidung.
Seine Freude übertönte die Enttäuschung über das Ergebnis.