umbenennen
Einer Person, einem Ort, einer Sache oder einer Datei einen neuen Namen geben.
Die Stadt hat beschlossen, den Platz nach einer berühmten Künstlerin umzubenennen.

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Einer Person, einem Ort, einer Sache oder einer Datei einen neuen Namen geben.
Die Stadt hat beschlossen, den Platz nach einer berühmten Künstlerin umzubenennen.

„Umbenennen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „um-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich benenne die Datei jetzt um.
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „um-“, die hier eine Veränderung anzeigt, und dem Verb „benennen“. Die Bedeutung ist also wörtlich, etwas „neu zu benennen“.
Nach der Renovierung wurde das Hotel umbenannt.
Wenn man den neuen Namen nennt, verwendet man die Struktur „etwas (Akkusativ) in etwas (Akkusativ) umbenennen“. Beide Objekte stehen im Akkusativ.
Die Firma benennt ihr Produkt in „NovaPro“ um.
Häufig werden Orte wie eine Straße oder ein Platz umbenannt. Im digitalen Kontext werden oft eine Datei oder ein Ordner umbenannt.
Können Sie mir zeigen, wie man einen Ordner auf dem Computer umbenennt?
„nennen“ und „umbenennen“ haben beide mit Namen zu tun. „nennen“ benutzt man, wenn jemand oder etwas einen Namen bekommt oder so bezeichnet wird. „umbenennen“ benutzt man nur, wenn es schon einen Namen gibt und dieser Name geändert wird. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide ein Objekt und einen Namen verbinden. Die einfache Regel ist: Bei „nennen“ geht es um einen Namen, bei „umbenennen“ um einen neuen Namen statt des alten.

Lisa benennt die Datei um, weil der alte Name zu unklar war.
Wir nennen unseren neuen Hund Bruno.