sich umsehen
Den Kopf oder Körper drehen, um die Umgebung oder etwas, das hinter einem ist, zu betrachten.
Er hörte ein Geräusch und sah sich erschrocken um.

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Den Kopf oder Körper drehen, um die Umgebung oder etwas, das hinter einem ist, zu betrachten.
Er hörte ein Geräusch und sah sich erschrocken um.

„Umsehen“ ist ein trennbares Verb. In einem Hauptsatz steht die Vorsilbe „um“ am Ende. In einem Nebensatz oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Sie sieht sich in der neuen Stadt um.
Das Verb „umsehen“ wird immer reflexiv verwendet, also mit einem Reflexivpronomen (mich, dich, sich, uns, euch, sich). Das Pronomen passt sich an das Subjekt des Satzes an.
Ich sehe mich nach einem neuen Job um.
Der Satz „Ich sehe mich nur um“ ist eine sehr häufige und höfliche Antwort an Verkaufspersonal in einem Geschäft, wenn man nur schauen und nichts Bestimmtes kaufen möchte.
Verkäufer: Kann ich Ihnen helfen? Kunde: Nein danke, ich sehe mich nur um.
Wenn „sich umsehen“ die Bedeutung von „aktiv suchen“ hat, wird es immer mit der Präposition „nach“ und dem Dativ verwendet. Die Struktur ist: sich nach etwas (Dativ) umsehen.
Er sieht sich nach einer günstigeren Versicherung um.
„suchen“ und „sich umsehen“ können beide bedeuten, dass man etwas finden möchte. „suchen“ klingt direkter und zielgerichteter: Man braucht etwas Bestimmtes und versucht, es zu finden. „sich umsehen“ ist oft lockerer. Man schaut sich an einem Ort um oder prüft Möglichkeiten, ohne sofort entscheiden zu müssen. Mit „sich nach etwas umsehen“ kann es aber auch aktiv werden, zum Beispiel bei einer Wohnung oder einer neuen Stelle. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide bei Wohnungen, Arbeit oder Einkäufen passen. „suchen“ ist genauer, wenn das Ziel fest ist; „sich umsehen“ passt, wenn man erst einen Überblick bekommen will.

Im Möbelhaus sehen wir uns erst einmal um, bevor wir etwas kaufen.
Wir suchen eine größere Wohnung, weil das Baby bald kommt.