sich umschauen
Den Kopf und Oberkörper drehen, um die Umgebung oder etwas, das hinter einem ist, zu betrachten.
Sie schaute sich nervös um, weil sie ein Geräusch gehört hatte.

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Den Kopf und Oberkörper drehen, um die Umgebung oder etwas, das hinter einem ist, zu betrachten.
Sie schaute sich nervös um, weil sie ein Geräusch gehört hatte.

„Umschauen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „um-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Schau dich mal um, die Aussicht ist fantastisch!
Dieses Verb ist immer reflexiv, es braucht also ein Reflexivpronomen (mich, dich, sich, uns, euch). Man kann nicht nur „umschauen“, sondern man muss immer „sich umschauen“.
Ich schaue mich kurz im Laden um, vielleicht finde ich ein Geschenk.
Wenn Sie nach etwas suchen (Job, Wohnung etc.), verwenden Sie die feste Wendung „sich nach etwas umschauen“. Die Präposition „nach“ ist hier entscheidend.
Wir schauen uns nach einer größeren Wohnung um.
Wenn Sie einen Ort erkunden, verwenden Sie oft die Präposition „in“ gefolgt von einem Ort im Dativ. Die Wendung lautet dann „sich in einem Ort umschauen“.
Die Touristen schauten sich neugierig in der Altstadt um.
„suchen“ und „sich umschauen“ können beide passen, wenn man etwas finden oder entdecken möchte. „suchen“ klingt zielgerichteter: Man weiß meist, was man braucht, zum Beispiel eine Wohnung, eine Stelle oder einen bestimmten Gegenstand. „sich umschauen“ ist offener und weniger fest. Man informiert sich, schaut Angebote an oder lernt einen Ort kennen, ohne sofort entscheiden zu müssen. Die Wörter können verwechselt werden, wenn es um Wohnungen, Jobs oder Einkäufe geht. Als Merkhilfe: Wer sucht, hat oft ein klares Ziel; wer sich umschaut, möchte erst einen Überblick bekommen.

Hannah schaut sich auf der Messe um, weil sie neue Ideen für ihr Büro sammeln möchte.
Lisa sucht seit zwei Wochen eine kleine Wohnung in der Nähe ihrer Arbeit.