unbefriedigend
Etwas, das nicht die erwarteten oder gewünschten Ergebnisse liefert und ein Gefühl der Unzufriedenheit hinterlässt.
Das Ergebnis des Gesprächs war für beide Seiten unbefriedigend.

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Etwas, das nicht die erwarteten oder gewünschten Ergebnisse liefert und ein Gefühl der Unzufriedenheit hinterlässt.
Das Ergebnis des Gesprächs war für beide Seiten unbefriedigend.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „un-“ (nicht) und „befriedigend“. „Befriedigend“ leitet sich von „Frieden“ ab und bedeutet „zufriedenstellend“. „Unbefriedigend“ heißt also wörtlich „nicht zufriedenstellend“.
Für die Mitarbeiter war die vage Ankündigung der Chefin unbefriedigend.
Um auszudrücken, wer das Gefühl der Unzufriedenheit hat, wird oft die Präposition „für“ + Akkusativ verwendet. Die Struktur lautet dann: „Etwas ist für jemanden unbefriedigend.“
Diese unklare Antwort war für mich sehr unbefriedigend.
„Unbefriedigend“ beschreibt oft abstrakte Ergebnisse oder Situationen. Häufige Kombinationen sind: ein unbefriedigendes Ergebnis, eine unbefriedigende Lösung, eine unbefriedigende Situation oder eine unbefriedigende Antwort.
Der Kompromiss war eine für alle Beteiligten unbefriedigende Lösung.
„schlecht“ und „unbefriedigend“ können beide ausdrücken, dass etwas nicht gut genug ist. „schlecht“ ist allgemeiner und direkter. Man kann damit viele Dinge bewerten, zum Beispiel Qualität, Arbeit oder Ergebnisse. „unbefriedigend“ ist genauer, wenn ein Ergebnis nicht das bringt, was man erwartet oder sich gewünscht hat. Es klingt oft sachlicher und wird gern bei Berichten, Gesprächen oder Bewertungen benutzt. Ein Ergebnis kann unbefriedigend sein, auch wenn nicht alles daran völlig schlecht ist.

Das Ergebnis der Besprechung war unbefriedigend, weil keine Lösung gefunden wurde.
Julian hat einen schlechten Plan für den Ausflug gemacht.