
ungenügend
Nicht ausreichend in Menge, Qualität oder Grad; nicht den Anforderungen entsprechend.
Die Beweise waren für eine Verurteilung ungenügend.
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Nicht ausreichend in Menge, Qualität oder Grad; nicht den Anforderungen entsprechend.
Die Beweise waren für eine Verurteilung ungenügend.

Die schlechteste Schulnote (Note 6) im deutschen Notensystem, die eine völlig unzureichende Leistung bewertet.
Er hat die Prüfung mit „ungenügend“ nicht bestanden.
Das Wort ist einfach aufgebaut: Die Vorsilbe „un-“ verneint das Wort „genügend“ (ausreichend). „Ungenügend“ bedeutet also wörtlich „nicht ausreichend“.
Die Beleuchtung im Raum war für die feine Arbeit ungenügend.
„Ungenügend“ kann nicht nur als Adjektiv vor einem Nomen stehen, sondern auch als Adverb, das ein Verb beschreibt. Es bedeutet dann „auf nicht ausreichende Weise“.
Die Mannschaft war ungenügend auf das wichtige Spiel vorbereitet.
Im deutschen Schulsystem ist „ungenügend“ der feste Begriff für die schlechteste Note, die Note 6. In diesem Kontext ist es keine allgemeine Beschreibung, sondern ein definierter Fachbegriff.
Sein Test wurde mit „ungenügend“ bewertet, weil er keine einzige Frage beantwortet hat.
Wenn das Wort als Nomen verwendet wird („ein Ungenügend“), bezieht es sich fast immer auf die Schulnote 6. Man kann zum Beispiel „ein Ungenügend bekommen“ oder „im Zeugnis ein Ungenügend haben“.
Für diesen Aufsatz hat sie leider ein Ungenügend bekommen.
Unzureichend und ungenügend bezeichnen beide eine Leistung, die Anforderungen nicht erfüllt. Unzureichend stellt diesen Mangel allgemein fest. Ungenügend wirkt stärker wie eine Bewertung und kann in der Schule ausdrücklich die schlechteste Note bezeichnen.

Der Lehrer bewertete die Leistung wegen der fehlenden Aufgabenteile mit ungenügend.
Die Leistung war unzureichend, weil wichtige Teile der Aufgabe fehlten.