
das Unbehagen
Ein Gefühl des Unwohlseins, der Verlegenheit oder der inneren Anspannung in einer bestimmten Situation oder in Gegenwart anderer Personen.
Die peinliche Stille nach seiner Bemerkung löste bei allen Anwesenden Unbehagen aus.
Unbehagen
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Ein Gefühl des Unwohlseins, der Verlegenheit oder der inneren Anspannung in einer bestimmten Situation oder in Gegenwart anderer Personen.
Die peinliche Stille nach seiner Bemerkung löste bei allen Anwesenden Unbehagen aus.

Ein leichtes körperliches Unwohlsein oder eine unbestimmte Empfindung, dass etwas gesundheitlich nicht in Ordnung ist.
Schon den ganzen Morgen verspürte er ein leichtes Unbehagen im Magen.
Das Wort besteht aus der Vorsilbe „Un-“ und dem Nomen „Behagen“ (Wohlgefühl, Behaglichkeit). Die Vorsilbe „Un-“ verneint das Grundwort, „Unbehagen“ bedeutet also wörtlich „Nicht-Wohlgefühl“.
Er spürte ein tiefes Unbehagen bei dem Gedanken, allein im Dunkeln zu sein.
Die genaue Art des Unbehagens wird durch den Kontext klar. Bezieht es sich auf eine soziale Situation, eine peinliche Bemerkung oder eine Atmosphäre, ist es emotional. Wird es mit einem Körperteil verbunden (z.B. „im Magen“), ist es körperlich.
Sein seltsames Verhalten löste bei mir Unbehagen aus.
„Unbehagen“ ist ein Gefühl, das man oft „empfindet“ oder „spürt“. Eine Situation oder eine Person kann Unbehagen „auslösen“, „verursachen“ oder jemandem „bereiten“.
Ich empfand ein starkes Unbehagen, als er mich so anstarrte.
Unruhe und Unbehagen können in einer belastenden Situation gleichzeitig entstehen. Unruhe betont die nervöse Rastlosigkeit und das fehlende Gefühl innerer Ruhe. Unbehagen bezeichnet vor allem das unangenehme Gefühl gegenüber der Situation oder den anwesenden Personen.

Beim schwierigen Treffen empfand sie wegen der feindlichen Stimmung deutliches Unbehagen.
Vor dem schwierigen Treffen konnte sie ihre Unruhe kaum verbergen und lief ständig umher.