das Unbehagen
Ein Gefühl des Unwohlseins, der Verlegenheit oder der inneren Anspannung in einer bestimmten Situation oder in Gegenwart anderer Personen.
Die peinliche Stille nach seiner Bemerkung löste bei allen Anwesenden Unbehagen aus.

Unbehagen
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Ein Gefühl des Unwohlseins, der Verlegenheit oder der inneren Anspannung in einer bestimmten Situation oder in Gegenwart anderer Personen.
Die peinliche Stille nach seiner Bemerkung löste bei allen Anwesenden Unbehagen aus.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „Un-“ und dem Nomen „Behagen“ (Wohlgefühl, Behaglichkeit). Die Vorsilbe „Un-“ verneint das Grundwort, „Unbehagen“ bedeutet also wörtlich „Nicht-Wohlgefühl“.
Er spürte ein tiefes Unbehagen bei dem Gedanken, allein im Dunkeln zu sein.
Die genaue Art des Unbehagens wird durch den Kontext klar. Bezieht es sich auf eine soziale Situation, eine peinliche Bemerkung oder eine Atmosphäre, ist es emotional. Wird es mit einem Körperteil verbunden (z.B. „im Magen“), ist es körperlich.
Sein seltsames Verhalten löste bei mir Unbehagen aus.
„Unbehagen“ ist ein Gefühl, das man oft „empfindet“ oder „spürt“. Eine Situation oder eine Person kann Unbehagen „auslösen“, „verursachen“ oder jemandem „bereiten“.
Ich empfand ein starkes Unbehagen, als er mich so anstarrte.
„die Angst“ und „das Unbehagen“ können beide ein unangenehmes inneres Gefühl beschreiben. „Angst“ ist meist stärker und hat oft einen klaren Grund, zum Beispiel eine Gefahr, eine Prüfung oder eine bestimmte Situation. „Unbehagen“ ist schwächer und ungenauer: Man fühlt sich nicht wohl, ist angespannt oder verlegen, weiß aber nicht immer genau warum. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide negativ klingen. Als einfache Orientierung gilt: Bei echter Furcht sagt man eher „Angst“, bei einem leichten, unklaren schlechten Gefühl eher „Unbehagen“.

Bei dem langen Schweigen im Raum fühlte Lisa ein leichtes Unbehagen.
Tom hat Angst vor dem großen Hund im Hof.