unbeliebt
Von vielen Menschen nicht gemocht oder negativ beurteilt werden.
Der neue Lehrer ist bei den Schülern ziemlich unbeliebt, weil er so streng ist.

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Von vielen Menschen nicht gemocht oder negativ beurteilt werden.
Der neue Lehrer ist bei den Schülern ziemlich unbeliebt, weil er so streng ist.

Das Wort ist das Gegenteil von „beliebt“. Die Vorsilbe „un-“ wird hier verwendet, um eine Negation auszudrücken, ähnlich wie bei Wörtern wie „unglücklich“ oder „unwichtig“.
Diese Entscheidung war bei den Mitarbeitern sehr unbeliebt.
Um zu sagen, in welcher Gruppe eine Person oder Sache unbeliebt ist, verwendet man die Präposition „bei“ gefolgt vom Dativ. Diese Konstruktion ist sehr häufig.
Der Vorschlag, die Pausen zu verkürzen, ist bei allen unbeliebt.
Eine sehr typische Wendung ist „sich unbeliebt machen“. Sie bedeutet, dass jemand durch sein Verhalten absichtlich oder unabsichtlich dafür sorgt, dass andere ihn nicht mögen.
Mit seinen ständigen Beschwerden hat er sich schnell bei den Kollegen unbeliebt gemacht.
„unten durch sein“ und „unbeliebt“ können beide bedeuten, dass jemand von anderen nicht mehr gut gesehen wird. „unbeliebt“ ist ein normales Adjektiv und meint allgemein, dass viele Menschen jemanden oder etwas nicht mögen. „unten durch sein“ ist eine umgangssprachliche Wendung und klingt persönlicher: Jemand hat durch sein Verhalten Vertrauen, Sympathie oder Ansehen verloren. „unbeliebt“ beschreibt also eher einen Zustand, „unten durch sein“ oft den Grund oder die Folge eines Fehlers.

Die neue Regel ist im Team sehr unbeliebt.
Nach seiner Lüge ist Max bei seinen Freunden unten durch.