sich uneins sein
Unterschiedlicher Meinung sein; keine Einigung erzielen können. Das Wort wird fast ausschließlich in dieser prädikativen Konstruktion verwendet.
Die Geschwister waren sich uneins darüber, wohin sie in den Urlaub fahren sollten.

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Unterschiedlicher Meinung sein; keine Einigung erzielen können. Das Wort wird fast ausschließlich in dieser prädikativen Konstruktion verwendet.
Die Geschwister waren sich uneins darüber, wohin sie in den Urlaub fahren sollten.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „un-“ (nicht) und „eins“. In diesem Kontext bedeutet „eins sein“ so viel wie „sich einig sein“ oder „einer Meinung sein“. „Uneins sein“ bedeutet also, nicht einer Meinung zu sein.
Die Experten sind sich über die Ursache des Problems noch uneins.
„Uneins“ wird fast immer in der festen Wendung „sich (Dativ) uneins sein“ verwendet. Das Subjekt steht im Plural oder bezeichnet eine Gruppe. Das Thema, über das man sich uneins ist, wird mit „über“ + Akkusativ eingeleitet.
Die Politiker waren sich über den neuen Gesetzesentwurf uneins.
„Uneins“ kann nur prädikativ, also nach einem Verb wie „sein“, verwendet werden. Es steht niemals als Adjektiv direkt vor einem Nomen. Man kann nicht *„eine uneinse Gruppe“ sagen.
Die Jury war sich bei der Entscheidung völlig uneins.
„einig“ und „uneins“ sind Gegensätze. Wenn Personen sich einig sind, stimmen sie überein oder finden eine gemeinsame Lösung. Wenn sie sich uneins sind, haben sie unterschiedliche Meinungen und kommen noch nicht zu einer Einigung. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide oft mit „sich sein“ stehen: „sich einig sein“ und „sich uneins sein“. Achte auf die Vorsilbe „un-“: Sie macht aus Zustimmung einen Gegensatz. „Einig“ bedeutet gemeinsame Meinung, „uneins“ bedeutet keine gemeinsame Meinung.

Nach dem Gespräch sind die Kollegen noch immer uneins über die beste Lösung.
Beim Thema Geld sind sich die Eltern schnell einig.