
unerfüllt
Nicht verwirklicht oder nicht in Erfüllung gegangen; besonders von Wünschen, Hoffnungen oder Träumen.
Ihr größter Wunsch blieb unerfüllt.
unerfüllt – unerfüllter – am unerfülltesten
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Nicht verwirklicht oder nicht in Erfüllung gegangen; besonders von Wünschen, Hoffnungen oder Träumen.
Ihr größter Wunsch blieb unerfüllt.

Nicht erfüllt oder nicht eingehalten; besonders von Anforderungen, Bedingungen oder Erwartungen.
Da eine wichtige Bedingung unerfüllt blieb, wurde der Antrag abgelehnt.

Innerlich nicht zufrieden und ohne das Gefühl, ein erfülltes Leben zu führen.
Trotz seines beruflichen Erfolgs fühlte er sich unerfüllt.
| Grundform | unerfüllt |
|---|---|
| Komparativ | unerfüllter |
| Superlativ | am unerfülltesten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an unerfüllt.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an unerfüllt.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an unerfüllt.
„Unerfüllt“ besteht aus „un-“ und „erfüllt“. Die Vorsilbe „un-“ verneint hier den Zustand: Etwas ist nicht erfüllt oder jemand fühlt sich nicht erfüllt.
Viele unerfüllte Wünsche begleiten ihn schon seit seiner Kindheit.
In dieser Bedeutung steht „unerfüllt“ häufig bei Wünschen, Hoffnungen und Träumen. Typische Verbindungen sind „ein unerfüllter Wunsch“, „eine unerfüllte Hoffnung“ und „ein unerfüllter Traum“.
Sie sprach offen über ihren unerfüllten Traum, Schriftstellerin zu werden.
Bei Bedingungen, Anforderungen oder Erwartungen wird „unerfüllt“ oft mit „bleiben“ verwendet. Das Muster „unerfüllt bleiben“ betont, dass etwas weiterhin nicht erfüllt ist.
Auch in dieser Saison blieben die Erwartungen der Fans unerfüllt.
Für die persönliche, innere Bedeutung verwendet man besonders häufig die Verbindung „sich unerfüllt fühlen“. Das reflexive Pronomen steht dabei im Akkusativ.
In ihrem alten Beruf hatte sie sich lange unerfüllt gefühlt.