unerreichbar
Räumlich oder physisch nicht zu erreichen; unzugänglich.
Nach dem Erdrutsch war das Dorf für mehrere Tage völlig unerreichbar.

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Räumlich oder physisch nicht zu erreichen; unzugänglich.
Nach dem Erdrutsch war das Dorf für mehrere Tage völlig unerreichbar.

Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „un-“ und „erreichbar“ zusammen. „Erreichbar“ kommt vom Verb „erreichen“. „Unerreichbar“ bedeutet also wörtlich „nicht zu erreichen“, was sich auf Orte, Personen oder Ziele beziehen kann.
Der Gipfel des Berges ist bei diesem Wetter unerreichbar.
Der Kontext macht die Bedeutung klar: Bei Orten geht es um physische Zugänglichkeit. Bei Personen geht es um Kontakt per Telefon oder E-Mail. Bei Zielen, Träumen oder Rekorden geht es um die Realisierbarkeit.
Das entlegene Bergdorf ist im Winter oft unerreichbar. (Ort)
Sehr oft wird „unerreichbar“ mit der Präposition „für“ und einem Akkusativobjekt verwendet, um zu präzisieren, für wen oder was etwas nicht erreichbar ist.
Diese hohe Qualität ist für die Konkurrenz unerreichbar.
„unmöglich“ und „unerreichbar“ können beide ausdrücken, dass etwas nicht geht. Der Unterschied liegt im Blickwinkel. „unmöglich“ passt allgemein, wenn eine Handlung, ein Plan oder ein Ereignis nicht machbar ist. „unerreichbar“ benutzt man, wenn man ein Ziel, einen Ort, eine Person oder ein Niveau nicht erreichen kann. Das kann räumlich, per Telefon oder im übertragenen Sinn gemeint sein. Wenn es um Machbarkeit allgemein geht, ist „unmöglich“ natürlicher. Wenn etwas zu weit weg, nicht kontaktierbar oder zu hoch als Ziel ist, passt „unerreichbar“ genauer.

Maria ist seit dem Morgen unerreichbar, weil ihr Handy ausgeschaltet ist.
Ohne Passwort ist der Zugriff auf die Datei unmöglich.