
der Ungläubige
Eine Person, die nicht an Gott oder an eine Religion glaubt.
Der Ungläubige ließ sich von den religiösen Argumenten nicht überzeugen.
Ungläubige
die Ungläubige, die Ungläubigen
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Eine Person, die nicht an Gott oder an eine Religion glaubt.
Der Ungläubige ließ sich von den religiösen Argumenten nicht überzeugen.

Aus der Sicht einer bestimmten Religion eine Person, die dieser Religion nicht angehört oder ihre Glaubensinhalte nicht anerkennt. Die Bezeichnung kann, je nach Zusammenhang, abwertend wirken.
In dem mittelalterlichen Text werden Menschen anderer Religionen als Ungläubige bezeichnet.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Ungläubigen |
| Genitiv | der Ungläubigen |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Ungläubige | die Ungläubigen |
| Akkusativ | die Ungläubige | die Ungläubigen |
| Dativ | der Ungläubigen | den Ungläubigen |
| Genitiv | der Ungläubigen | der Ungläubigen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
In „Ungläubige“ erkennst du das Adjektiv „gläubig“ und die verneinende Vorsilbe „un-“. Das Adjektiv wird hier als Nomen verwendet und bezeichnet eine Person.
An der Diskussion nahmen sowohl Gläubige als auch Ungläubige teil.
„Ungläubige“ wird wie ein Adjektiv dekliniert. Nach dem bestimmten Artikel heißt es „der Ungläubige“, nach dem unbestimmten Artikel „ein Ungläubiger“. Im Plural sagt man „die Ungläubigen“, aber „viele Ungläubige“.
Ein Ungläubiger stellte dem Pfarrer viele kritische Fragen.
Unter seinen Freunden sind viele Ungläubige.
Ein typisches Muster ist „jemanden als Ungläubigen bezeichnen“. Die bezeichnete Person steht im Akkusativ; auch die Personenbezeichnung nach „als“ steht hier im Akkusativ.
Der Prediger bezeichnete seinen Nachbarn als Ungläubigen, weil dieser seine religiösen Lehren ablehnte.