unregelmäßig
Nicht in gleichen, festen Abständen erfolgend; in der Zeit oder Abfolge variierend.
Die Busse auf dieser Linie fahren sehr unregelmäßig.

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Nicht in gleichen, festen Abständen erfolgend; in der Zeit oder Abfolge variierend.
Die Busse auf dieser Linie fahren sehr unregelmäßig.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „un-“ (nicht) und dem Adjektiv „regelmäßig“. „Regelmäßig“ kommt von „die Regel“. „Unregelmäßig“ bedeutet also, dass etwas nicht einer Regel, einem Muster oder einer Norm folgt.
Sein Puls war nach dem Sport schnell und unregelmäßig.
„Unregelmäßig“ kann als Adjektiv vor einem Nomen stehen oder als Adverb, das ein Verb beschreibt. Als Adverb steht es oft nach dem Verb und bleibt unverändert.
Er hat eine sehr unregelmäßige Handschrift.
Wenn es um Zeit oder eine Reihenfolge geht, wird „unregelmäßig“ oft mit Nomen wie „Abstände“, „Arbeitszeiten“ oder „Mahlzeiten“ kombiniert. Es beschreibt, dass etwas nicht vorhersehbar oder rhythmisch geschieht.
Wegen seiner unregelmäßigen Arbeitszeiten kann er schlecht planen.
Im Kontext der Grammatik ist „unregelmäßig“ ein sehr wichtiger Begriff für Deutschlernende. Er beschreibt Verben, Nomen oder Adjektive, die sich nicht nach den Standardregeln verändern. Die häufigste Verbindung ist „unregelmäßiges Verb“.
Viele häufige Verben im Deutschen sind unregelmäßig, zum Beispiel ‚sein‘, ‚haben‘ und ‚werden‘.
„stark“ und „unregelmäßig“ können in der Grammatik beide Verben beschreiben, die nicht ganz nach dem normalen Muster gebildet werden. Der Unterschied ist: „stark“ ist ein genauer grammatischer Begriff für Verben, die im Präteritum oder im Partizip II den Stammvokal ändern, zum Beispiel „singen – sang – gesungen“. „unregelmäßig“ ist allgemeiner und meint jede Abweichung von normalen Formen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil viele starke Verben auch unregelmäßig wirken. Praktisch gilt: Im Deutschunterricht spricht man oft von „starken Verben“, wenn es um den Vokalwechsel geht; „unregelmäßig“ passt, wenn man allgemein sagen will, dass eine Form nicht regelmäßig ist.

Das Verb „sein“ ist unregelmäßig, deshalb muss man seine Formen besonders üben.
Für den Test wiederholen wir heute starke Verben wie „fahren“ und „finden“.