unterstehen
In einer Hierarchie einer Person oder Institution untergeordnet sein und deren Anweisungen befolgen müssen.
Alle Abteilungen unterstehen direkt dem Geschäftsführer.

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In einer Hierarchie einer Person oder Institution untergeordnet sein und deren Anweisungen befolgen müssen.
Alle Abteilungen unterstehen direkt dem Geschäftsführer.

„Unterstehen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „unter-“ wird nicht betont und bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden.
Er unterstand früher einem anderen Vorgesetzten.
Die beiden Bedeutungen lassen sich leicht unterscheiden: Die Bedeutung „untergeordnet sein“ wird ohne Reflexivpronomen verwendet. Die Bedeutung „etwas wagen“ ist immer reflexiv, also „sich unterstehen“.
Die Marketingabteilung untersteht der Geschäftsführung.
In der Bedeutung „untergeordnet sein“ steht die Person oder Institution, der man unterstellt ist, immer im Dativ. Die Struktur ist also: Subjekt + unterstehen + Dativobjekt.
Als Praktikant unterstand er dem Projektleiter.
Die Wendung „sich unterstehen“ wird fast ausschließlich als Warnung oder Drohung im Imperativ benutzt. Oft folgt darauf eine Infinitivkonstruktion mit „zu“.
Untersteh dich, ohne meine Erlaubnis wegzugehen!
„unterstellen“ und „unterstehen“ haben beide mit einer Hierarchie zu tun. Der wichtige Unterschied liegt in der Richtung. Mit „unterstellen“ sagt man, dass jemand oder eine Abteilung einer anderen Leitung zugeordnet wird. Es beschreibt also die Entscheidung oder Handlung von außen. „unterstehen“ beschreibt den Zustand: Jemand ist einer Person oder Stelle untergeordnet und muss deren Anweisungen folgen. Die Wörter sind leicht zu verwechseln, weil sie ähnlich aussehen. Merksatz: Man stellt eine Abteilung jemandem unter, danach untersteht sie dieser Person.

Im Büro untersteht die Abteilung einem neuen Leiter.
Die Firma unterstellt das neue Team direkt der Geschäftsleitung.