unterliegen
In einem Kampf, Wettbewerb oder einer Auseinandersetzung verlieren oder besiegt werden.
Im Finale unterlag die Mannschaft dem Gegner knapp mit 1:2.

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In einem Kampf, Wettbewerb oder einer Auseinandersetzung verlieren oder besiegt werden.
Im Finale unterlag die Mannschaft dem Gegner knapp mit 1:2.

„Unterliegen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „unter-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden, und die Betonung liegt auf der zweiten Silbe: unter-LIE-gen.
Die Firma unterliegt den neuen europäischen Richtlinien.
Dieses Verb wird immer mit dem Dativ verwendet. Die Person, der man unterliegt (verliert), oder die Regel, der man unterliegt, steht im Dativ.
Der Antragsteller unterliegt einer strengen Prüfung.
Die Bedeutung „einer Regel unterworfen sein“ erkennt man daran, dass das Dativobjekt meist ein abstraktes Nomen ist, z.B. ein Gesetz, eine Pflicht oder eine Bedingung. Im sportlichen Kontext bedeutet es hingegen immer „verlieren“.
Diese Produkte unterliegen einer besonderen Steuer.
Im formellen und juristischen Sprachgebrauch wird „unterliegen“ oft mit festen Begriffen kombiniert: der Schweigepflicht unterliegen, der Kontrolle unterliegen, keinem Zweifel unterliegen oder einem Wandel unterliegen.
Als Arzt unterliegen Sie der Schweigepflicht.
„gelten“ und „unterliegen“ können beide mit Regeln, Gesetzen oder Bedingungen zu tun haben. „gelten“ sagt, dass eine Regel gültig ist oder sich auf jemanden oder etwas bezieht. „unterliegen“ sagt, dass jemand oder etwas einer Regel, Kontrolle oder Bedingung unterworfen ist. Das klingt formeller und wird oft in offiziellen oder juristischen Texten benutzt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen Regeln eine Rolle spielen. Einfach gesagt: Eine Regel gilt; eine Person, Sache oder Handlung unterliegt einer Regel.

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Diese Fahrkarte gilt nur bis Mitternacht.