
unvermeidbar
Etwas, das nicht verhindert oder umgangen werden kann und mit Sicherheit eintreten wird.
Aufgrund des Streiks waren Verspätungen im Zugverkehr unvermeidbar.
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Etwas, das nicht verhindert oder umgangen werden kann und mit Sicherheit eintreten wird.
Aufgrund des Streiks waren Verspätungen im Zugverkehr unvermeidbar.
Das Wort ist logisch aufgebaut: Die Vorsilbe „un-“ bedeutet „nicht“, der Stamm kommt vom Verb „vermeiden“ und die Endung „-bar“ bedeutet „möglich“. „Unvermeidbar“ ist also etwas, das man nicht vermeiden kann.
Einige Fehler sind am Anfang unvermeidbar.
„Unvermeidbar“ wird sehr häufig prädikativ mit dem Verb „sein“ verwendet. Die Struktur ist dann: „Etwas ist unvermeidbar“.
Eine Preiserhöhung war leider unvermeidbar.
Dieses Adjektiv beschreibt oft negative oder neutrale Ereignisse und deren Resultate. Typische Nomen sind „Folgen“, „Konsequenzen“, „Verluste“ oder „Konflikte“.
Der Klimawandel hat unvermeidbare Folgen für die Umwelt.
Zwangsläufig und unvermeidbar beschreiben beide etwas, das sicher eintreten kann. Zwangsläufig betont aber, dass die Folge aus einer Situation oder Handlung notwendig entsteht, während unvermeidbar vor allem sagt, dass man sie nicht verhindern kann. Verwende zwangsläufig bei einer notwendigen Konsequenz und unvermeidbar bei fehlender Kontrolle.

Wegen des starken Sturms waren einige Verspätungen unvermeidbar.
Wenn niemand den Fehler korrigiert, führt das zwangsläufig zu weiteren Problemen.