
unausweichlich
So, dass man es nicht vermeiden oder verhindern kann; zwangsläufig eintretend.
Nach den schweren Fehlern war die Niederlage der Mannschaft unausweichlich.
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So, dass man es nicht vermeiden oder verhindern kann; zwangsläufig eintretend.
Nach den schweren Fehlern war die Niederlage der Mannschaft unausweichlich.
Das Wort ist logisch aufgebaut: „un-“ (nicht) + „ausweichen“ + „-lich“ (Adjektivendung). Etwas ist also „unausweichlich“, wenn man ihm nicht „ausweichen“ kann.
Man kann dem Schicksal nicht ausweichen.
Das Adjektiv ist direkt mit dem Verb „ausweichen“ verbunden, was „einer Sache aus dem Weg gehen“ bedeutet. Wenn etwas unausweichlich ist, kann man ihm nicht aus dem Weg gehen.
Der Radfahrer konnte dem Auto gerade noch ausweichen.
„Unausweichlich“ wird sehr oft als Adverb verwendet, um zu beschreiben, dass eine Handlung oder ein Ereignis zwangsläufig stattfinden wird. Es steht dann oft am Satzanfang oder in der Satzmitte.
Diese Entwicklung führt unausweichlich zu höheren Preisen.
Zwangsläufig und unausweichlich können beide ein Ergebnis als nicht vermeidbar darstellen. Zwangsläufig betont eher die logische oder kausale Notwendigkeit aus den Umständen; unausweichlich hebt die fehlende Möglichkeit hervor, dem Ergebnis zu entgehen. Verwende zwangsläufig bei der Herleitung und unausweichlich bei der Unvermeidbarkeit.

Nach dem langen Ausfall war eine Verzögerung des Projekts unausweichlich.
Aus dem langen Ausfall folgt zwangsläufig eine Verzögerung des Projekts.