
das Unvermögen
Die fehlende Fähigkeit oder Kraft, etwas Bestimmtes zu tun; die Unfähigkeit oder Impotenz.
Sein Unvermögen, die Situation zu kontrollieren, wurde für alle offensichtlich.
Unvermögen
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Die fehlende Fähigkeit oder Kraft, etwas Bestimmtes zu tun; die Unfähigkeit oder Impotenz.
Sein Unvermögen, die Situation zu kontrollieren, wurde für alle offensichtlich.
Das Wort setzt sich aus der negierenden Vorsilbe „Un-“ und dem Nomen „das Vermögen“ (hier im Sinne von Fähigkeit, Kraft) zusammen. „Unvermögen“ bedeutet also wörtlich „Nicht-Fähigkeit“.
Sein Unvermögen, die Aufgabe zu lösen, war frustrierend für ihn.
Sehr häufig wird „Unvermögen“ mit einer „zu“ + Infinitiv-Konstruktion erweitert, um zu präzisieren, was jemand nicht tun kann. Die Struktur ist: „das Unvermögen, etwas zu tun“.
Sie ärgerte sich über ihr Unvermögen, Nein zu sagen.
„Unvermögen“ ist ein Wort der gehobenen Schriftsprache. Es klingt formell und wird eher in offiziellen oder literarischen Texten als im alltäglichen Gespräch verwendet.
Der Bericht spricht vom Unvermögen der Politik, eine schnelle Lösung zu finden.
Die fehlende Fähigkeit kann auch durch die Präposition „zu“ + Nomen im Dativ ausgedrückt werden. Diese Konstruktion ist ebenfalls formell.
Er zeigte ein deutliches Unvermögen zur Empathie.
Beide Wörter bezeichnen, dass jemand etwas Bestimmtes nicht tun kann. „Unfähigkeit“ betont eher fehlendes Wissen oder Können, während „Unvermögen“ stärker auf fehlende Kraft oder eine fehlende Möglichkeit hinweist. Geht es um mangelnde Kompetenz, passt „Unfähigkeit“; geht es um eine konkrete Grenze der Mittel oder Kräfte, passt eher „Unvermögen“.

Sein Unvermögen, den schweren Schrank zu bewegen, lag an fehlender Kraft.
Seine Unfähigkeit, den Bericht zu verstehen, zeigte seinen Mangel an Fachwissen.