unweigerlich
So, dass es nicht vermieden werden kann; zwangsläufig oder unausweichlich.
Wenn man zu viel isst, führt das unweigerlich zu einer Gewichtszunahme.

Loading your saved state.
So, dass es nicht vermieden werden kann; zwangsläufig oder unausweichlich.
Wenn man zu viel isst, führt das unweigerlich zu einer Gewichtszunahme.

Das Wort setzt sich aus „un-“, dem Stamm von „weigern“ (sich weigern, etwas zu tun) und der Endung „-lich“ zusammen. Es beschreibt also etwas, das man nicht „abweigern“ oder vermeiden kann.
Die ständige Nutzung des Handys führt unweigerlich zu Nackenschmerzen.
„Unweigerlich“ wird fast immer als Adverb verwendet, das ein Verb oder einen ganzen Satz modifiziert. Es steht oft direkt nach dem konjugierten Verb im Hauptsatz.
Ohne Training wird man unweigerlich schlechter.
Häufige Verben, die mit „unweigerlich“ kombiniert werden, sind „führen zu“, „folgen“ oder „passieren“, um eine zwangsläufige Konsequenz auszudrücken.
Eine solche Politik führt unweigerlich zu sozialen Spannungen.
Dieses Wort gehört eher zur Schriftsprache oder einem gehobenen Stil. In der alltäglichen Umgangssprache wird es seltener verwendet.
Der technologische Fortschritt bringt unweigerlich Veränderungen mit sich.
„zwangsläufig“ und „unweigerlich“ bedeuten sehr ähnlich, dass etwas nicht vermieden werden kann. Beide passen, wenn eine Folge sicher eintritt. „zwangsläufig“ betont oft die logische Folge aus einer Situation. „unweigerlich“ betont stärker, dass etwas sicher kommt und man es nicht aufhalten kann. In vielen Sätzen kann man beide Wörter verwenden. „zwangsläufig“ klingt besonders passend bei Erklärungen und Ursachen, „unweigerlich“ oft bei Folgen, die sicher eintreten.

Ohne klare Absprachen kommt es im Team unweigerlich zu Missverständnissen.
Wer zu wenig schläft, ist am nächsten Tag nicht zwangsläufig krank, aber oft müde.