der Vati
Eine informelle und liebevolle Bezeichnung für den eigenen Vater, die hauptsächlich von Kindern oder in der Familiensprache verwendet wird.
Vati, liest du mir heute Abend eine Geschichte vor?

Vati
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Eine informelle und liebevolle Bezeichnung für den eigenen Vater, die hauptsächlich von Kindern oder in der Familiensprache verwendet wird.
Vati, liest du mir heute Abend eine Geschichte vor?

„Vati“ ist eine Koseform (ein Kosename) für „Vater“. Die Endung „-i“ wird im Deutschen oft verwendet, um Wörter liebevoller oder kindlicher klingen zu lassen, wie zum Beispiel auch bei „Mutti“.
Meine kleine Schwester nennt unseren Vater immer noch Vati.
Dieses Wort gehört zur informellen Familiensprache. Es wird hauptsächlich von Kindern oder in einem sehr persönlichen, emotionalen Kontext von Erwachsenen verwendet. In formellen Situationen ist es unpassend.
Als Kind habe ich meinem Vati oft im Garten geholfen.
Wenn man seinen Vater direkt anspricht, wird „Vati“ wie ein Name ohne Artikel verwendet. Spricht man über ihn, kann man den Artikel benutzen.
Vati, kannst du mir bitte helfen?
„der Vater“ und „der Vati“ meinen beide den männlichen Elternteil. „der Vater“ ist neutral und passt in fast allen Situationen, zum Beispiel in Gesprächen mit anderen Personen, in Formularen oder in der Schule. „der Vati“ ist liebevoll und familiär. Es klingt besonders nach Kindersprache oder nach einem sehr persönlichen Gespräch in der Familie. Lernende können die Wörter verwechseln, weil sie dieselbe Person meinen. Der Unterschied liegt vor allem im Ton: „Vater“ ist neutral, „Vati“ ist warm und informell.

Nach der Schule ruft Emma: „Vati, kannst du mir bei den Hausaufgaben helfen?“
Der Lehrer möchte morgen mit dem Vater von Max sprechen.