unwillkürlich
Ohne bewusste Absicht oder Steuerung geschehend; instinktiv oder reflexartig.
Als er die schlechte Nachricht hörte, musste er unwillkürlich schlucken.

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Ohne bewusste Absicht oder Steuerung geschehend; instinktiv oder reflexartig.
Als er die schlechte Nachricht hörte, musste er unwillkürlich schlucken.

Das Wort setzt sich zusammen aus der Vorsilbe „un-“ (nicht) und „willkürlich“ (aus freiem Willen, absichtlich). „Unwillkürlich“ bedeutet also wörtlich „nicht aus dem eigenen Willen heraus“.
Es war eine unwillkürliche Reaktion, ich wollte ihn nicht erschrecken.
„Unwillkürlich“ wird fast immer mit Verben kombiniert, die eine spontane körperliche oder emotionale Reaktion beschreiben. Typische Beispiele sind: „unwillkürlich lächeln“, „unwillkürlich zusammenzucken“ oder „unwillkürlich an etwas denken“.
Beim Anblick des alten Fotos musste sie unwillkürlich lächeln.
Meistens wird „unwillkürlich“ als Adverb verwendet, das die Handlung des Verbs näher beschreibt. Es kann aber auch als Adjektiv direkt vor einem Nomen stehen.
Er zuckte unwillkürlich zusammen, als die Tür zuschlug.
„bewusst“ und „unwillkürlich“ stehen hier im Gegensatz. „Bewusst“ bedeutet, dass jemand etwas mit Absicht tut und es steuern kann. „Unwillkürlich“ bedeutet, dass etwas ohne Absicht passiert, oft automatisch, reflexartig oder aus einem Gefühl heraus. Man benutzt „bewusst“, wenn eine Entscheidung dahintersteht. „Unwillkürlich“ passt, wenn der Körper oder eine Reaktion schneller ist als der eigene Wille.

Bei dem lauten Geräusch zuckte ich unwillkürlich zusammen.
Nach dem Gespräch hat die Verkäuferin bewusst freundlicher mit den Kunden gesprochen.