
die Veranlassung
Der Anlass oder der Grund, der zu einer bestimmten Handlung oder einem Ereignis führt. Wird meist in formeller Sprache verwendet.
Ich sehe keine Veranlassung, mich für mein Verhalten zu entschuldigen.
Veranlassung
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Der Anlass oder der Grund, der zu einer bestimmten Handlung oder einem Ereignis führt. Wird meist in formeller Sprache verwendet.
Ich sehe keine Veranlassung, mich für mein Verhalten zu entschuldigen.

Eine feste Wendung, die bedeutet, dass etwas auf Anweisung oder Initiative von jemandem geschieht.
Die Razzia erfolgte auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft.
„Die Veranlassung“ ist das Nomen zum Verb „veranlassen“. Wenn man etwas veranlasst, gibt man den Anstoß oder den Grund dafür. Die Veranlassung ist also dieser Grund oder Anstoß.
Wer hat den Feueralarm veranlasst?
Besonders häufig wird das Wort in negativen Wendungen benutzt, um auszudrücken, dass es keinen Grund für etwas gibt. Die häufigste Form ist „keine Veranlassung sehen/haben, etwas zu tun“.
Der Chef sah keine Veranlassung, die Regeln zu ändern.
Dieses Wort gehört zur formellen Amts- und Schriftsprache. Im normalen Gespräch würde man eher „Grund“ oder „Anlass“ sagen.
Es bestand zu keinem Zeitpunkt Veranlassung zur Sorge.
Die Wendung „auf Veranlassung von“ ist fest und bedeutet „auf Initiative von“ oder „auf Anweisung von“. Meistens folgt darauf eine Person oder eine Institution im Genitiv.
Die Untersuchung wurde auf Veranlassung des Ministeriums eingeleitet.
Der Grund ist die allgemeine Bezeichnung dafür, warum etwas geschieht oder getan wird. Die Veranlassung kann ebenfalls den auslösenden Grund nennen, wird aber meist in formeller Sprache verwendet. Im Alltag passt daher oft Grund, in offiziellen Darstellungen eher Veranlassung.

In dem Schreiben wurde eine Beschwerde als Veranlassung für die Kontrolle genannt.
Der Grund für die Kontrolle war eine Beschwerde.