
verbluten
Durch einen sehr großen Blutverlust sterben.
Der Verletzte wäre ohne die schnelle Hilfe der Rettungskräfte verblutet.
verbluten – verblutete – ist verblutet
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Durch einen sehr großen Blutverlust sterben.
Der Verletzte wäre ohne die schnelle Hilfe der Rettungskräfte verblutet.

Im übertragenen Sinn: durch anhaltende schwere Verluste zugrunde gehen, besonders durch den Verlust von Geld oder anderen notwendigen Mitteln.
Das Unternehmen droht durch die anhaltenden Verluste finanziell zu verbluten.
| ich | verblute |
|---|---|
| du | verblutest |
| er/sie/es | verblutet |
| wir | verbluten |
| ihr | verblutet |
| sie | verbluten |
| ich | verblutete |
|---|---|
| du | verblutetest |
| er/sie/es | verblutete |
| wir | verbluteten |
| ihr | verblutetet |
| sie | verbluteten |
| ich | bin verblutet |
|---|---|
| du | bist verblutet |
| er/sie/es | ist verblutet |
| wir | sind verblutet |
| ihr | seid verblutet |
| sie | sind verblutet |
| du | verblut! verblute! |
|---|---|
| ihr | verblutet! |
| Sie | verbluten Sie! |
| ich | war verblutet |
|---|---|
| du | warst verblutet |
| er/sie/es | war verblutet |
| wir | waren verblutet |
| ihr | wart verblutet |
| sie | waren verblutet |
| ich | werde verbluten |
|---|---|
| du | wirst verbluten |
| er/sie/es | wird verbluten |
| wir | werden verbluten |
| ihr | werdet verbluten |
| sie | werden verbluten |
| ich | verblute |
|---|---|
| du | verblutest |
| er/sie/es | verblute |
| wir | verbluten |
| ihr | verblutet |
| sie | verbluten |
Für die indirekte Rede.
| ich | verblutete |
|---|---|
| du | verblutetest |
| er/sie/es | verblutete |
| wir | verbluteten |
| ihr | verblutetet |
| sie | verbluteten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | verbluten |
|---|---|
| mit zu | zu verbluten |
| Partizip I | verblutend |
| Partizip II | verblutet |
In „verbluten“ steckt das Verb „bluten“; beide gehören zur Wortfamilie von „Blut“. Diese Verbindung hilft dir, auch die übertragene Verwendung als Bild zu verstehen.
Ohne neue Einnahmen könnte der Verein finanziell verbluten.
„Verbluten“ bildet das Perfekt mit „sein“, auch in der übertragenen Bedeutung. Verwende dabei kein Reflexivpronomen.
Das Tier ist nach dem Angriff verblutet.
Die Firma ist im jahrelangen Preiskampf finanziell verblutet.
Die Verbindung „jemanden verbluten lassen“ steht oft im Zusammenhang mit unterlassener Hilfe. Die betroffene Person steht im Akkusativ, „verbluten“ folgt ohne „zu“ auf „lassen“.
Die Soldaten wollten ihren verletzten Kameraden nicht verbluten lassen.
Die übertragene Verwendung ist bildhaft und wirkt dramatisch. Sie begegnet dir besonders in Kommentaren und Warnungen über wirtschaftliche oder politische Entwicklungen.
Die Bürgermeisterin warnte, die Gemeinden dürften durch die Kürzungen nicht finanziell verbluten.