
verbocken
Umgangssprachlich für einen groben Fehler machen oder etwas völlig falsch und schlecht ausführen.
Ich habe die Prüfung total verbockt, weil ich die wichtigste Frage vergessen habe.
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Umgangssprachlich für einen groben Fehler machen oder etwas völlig falsch und schlecht ausführen.
Ich habe die Prüfung total verbockt, weil ich die wichtigste Frage vergessen habe.
Das Verb „verbocken“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden und deutet oft an, dass etwas falsch gemacht wird.
Er hat die Chance auf den neuen Job komplett verbockt.
„Verbocken“ wird fast immer mit einem Akkusativobjekt verwendet. Man „verbockt“ also immer „etwas“.
Ich hoffe, ich verbocke das Vorstellungsgespräch nicht.
Dieses Wort gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten wie einem offiziellen Bericht würde man es vermeiden.
Mist, ich habe es total verbockt!
Häufig wird „verbocken“ in Bezug auf konkrete Situationen oder Aufgaben verwendet, wie zum Beispiel „eine Prüfung verbocken“, „ein Projekt verbocken“ oder „eine Präsentation verbocken“.
Er hat seine Präsentation verbockt, weil die Technik nicht funktionierte.
Verkacken und verbocken bedeuten beide, dass jemand etwas durch einen groben eigenen Fehler schlecht macht. Verkacken klingt deutlich derber. Verbocken ist ebenfalls umgangssprachlich und kann die eigene Verantwortung für den Fehler hervorheben, ohne so vulgär zu wirken.

Ich muss zugeben, dass ich die wichtige Präsentation selbst verbockt habe.
Scheiße, ich habe die wichtige Präsentation völlig verkackt!