verbocken
Umgangssprachlich für einen groben Fehler machen oder etwas völlig falsch und schlecht ausführen.
Ich habe die Prüfung total verbockt, weil ich die wichtigste Frage vergessen habe.

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Umgangssprachlich für einen groben Fehler machen oder etwas völlig falsch und schlecht ausführen.
Ich habe die Prüfung total verbockt, weil ich die wichtigste Frage vergessen habe.

Das Verb „verbocken“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden und deutet oft an, dass etwas falsch gemacht wird.
Er hat die Chance auf den neuen Job komplett verbockt.
„Verbocken“ wird fast immer mit einem Akkusativobjekt verwendet. Man „verbockt“ also immer „etwas“.
Ich hoffe, ich verbocke das Vorstellungsgespräch nicht.
Dieses Wort gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten wie einem offiziellen Bericht würde man es vermeiden.
Mist, ich habe es total verbockt!
Häufig wird „verbocken“ in Bezug auf konkrete Situationen oder Aufgaben verwendet, wie zum Beispiel „eine Prüfung verbocken“, „ein Projekt verbocken“ oder „eine Präsentation verbocken“.
Er hat seine Präsentation verbockt, weil die Technik nicht funktionierte.
„gelingen“ und „verbocken“ stehen im Gegensatz, wenn es um das Ergebnis einer Handlung geht. „gelingen“ bedeutet, dass etwas gut klappt oder erfolgreich ist. „verbocken“ bedeutet umgangssprachlich, dass jemand etwas durch einen Fehler schlecht macht oder völlig falsch ausführt. „gelingen“ ist neutral und kann auch in formelleren Situationen stehen. „verbocken“ klingt deutlich locker und negativ und passt eher zu Gesprächen, nicht zu offiziellen Texten.

Bei der Arbeit hat Tom den wichtigen Termin verbockt.
Nach mehreren Versuchen gelingt meinem Vater die Reparatur der Lampe.