
verdammen
Jemanden oder etwas moralisch sehr scharf verurteilen oder kritisieren.
Die Opposition verdammte die Entscheidung der Regierung als unverantwortlich.
verdammen – verdammte – hat verdammt
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Jemanden oder etwas moralisch sehr scharf verurteilen oder kritisieren.
Die Opposition verdammte die Entscheidung der Regierung als unverantwortlich.

Im religiösen Kontext bedeutet es, jemanden zu ewiger Strafe nach dem Tod zu verurteilen.
Der Prediger sprach davon, dass Sünder in der Hölle verdammt würden.

Dazu gezwungen oder bestimmt sein, etwas Unangenehmes zu tun oder zu erleben; einem negativen Schicksal ausgeliefert sein.
Ohne grundlegende Reformen ist das Projekt zum Scheitern verdammt.
| ich | verdamme |
|---|---|
| du | verdammst |
| er/sie/es | verdammt |
| wir | verdammen |
| ihr | verdammt |
| sie | verdammen |
| ich | verdammte |
|---|---|
| du | verdammtest |
| er/sie/es | verdammte |
| wir | verdammten |
| ihr | verdammtet |
| sie | verdammten |
| ich | habe verdammt |
|---|---|
| du | hast verdammt |
| er/sie/es | hat verdammt |
| wir | haben verdammt |
| ihr | habt verdammt |
| sie | haben verdammt |
| du | verdamm! verdamme! |
|---|---|
| ihr | verdammt! |
| Sie | verdammen Sie! |
| ich | hatte verdammt |
|---|---|
| du | hattest verdammt |
| er/sie/es | hatte verdammt |
| wir | hatten verdammt |
| ihr | hattet verdammt |
| sie | hatten verdammt |
| ich | werde verdammen |
|---|---|
| du | wirst verdammen |
| er/sie/es | wird verdammen |
| wir | werden verdammen |
| ihr | werdet verdammen |
| sie | werden verdammen |
| ich | verdamme |
|---|---|
| du | verdammest |
| er/sie/es | verdamme |
| wir | verdammen |
| ihr | verdammet |
| sie | verdammen |
Für die indirekte Rede.
| ich | verdammte |
|---|---|
| du | verdammtest |
| er/sie/es | verdammte |
| wir | verdammten |
| ihr | verdammtet |
| sie | verdammten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | verdammen |
|---|---|
| mit zu | zu verdammen |
| Partizip I | verdammend |
| Partizip II | verdammt |
„Verdammen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er verdammte die Ungerechtigkeit in der Welt.
Sie hat sein Verhalten nie verdammt.
„Verdammen“ ist ein sehr starkes, emotionales Wort. Es drückt eine viel schärfere und endgültigere Ablehnung aus als einfaches Kritisieren.
In seiner Rede verdammte der Aktivist die Zerstörung des Regenwaldes.
In dieser Bedeutung wird oft eine Handlung, eine Politik oder eine Haltung verdammt. Man kann etwas „als“ unmoralisch, falsch etc. verdammen.
Die internationale Gemeinschaft verdammte den Angriff als Bruch des Völkerrechts.
Die Wendung „verdammt sein zu“ wird mit einem Infinitiv verwendet und drückt aus, dass ein negatives Schicksal unausweichlich ist. Eine sehr häufige Kollokation ist „zum Scheitern verdammt sein“.
Ohne finanzielle Unterstützung war die Initiative von Anfang an zum Scheitern verdammt.
Er fühlte sich dazu verdammt, immer die gleichen Fehler zu wiederholen.
Beide Wörter können starke moralische Ablehnung ausdrücken. Verurteilen bezeichnet ein klares negatives Urteil; verdammen steigert dies zu besonders scharfer, oft absolut wirkender Ablehnung. Für deutliche Kritik passt verurteilen, für eine sehr heftige und endgültig klingende Ablehnung eher verdammen.

Der Verein verdammte das gewalttätige Verhalten seiner Fans in schärfsten Worten.
Der Verein verurteilte das gewalttätige Verhalten seiner Fans deutlich.