verfluchen
Jemandem oder etwas aus Wut oder Hass Schlechtes wünschen. Kann auch bedeuten, über etwas extrem zu schimpfen oder es zu bereuen.
Ich verfluchte den Wecker, als er um fünf Uhr morgens klingelte.

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Jemandem oder etwas aus Wut oder Hass Schlechtes wünschen. Kann auch bedeuten, über etwas extrem zu schimpfen oder es zu bereuen.
Ich verfluchte den Wecker, als er um fünf Uhr morgens klingelte.

„Verfluchen“ ist ein untrennbares Verb, das aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Verb „fluchen“ (schimpfen) besteht. Die Vorsilbe „ver-“ macht das Verb transitiv, sodass der Fluch auf ein konkretes Objekt gerichtet wird.
Er verfluchte sein altes Auto, weil es nicht ansprang.
Meistens wird „verfluchen“ nicht wörtlich (magisch), sondern im übertragenen Sinne für starke Wut oder Bedauern verwendet. Typische Wendungen sind „den Tag verfluchen“ oder „sein Schicksal verfluchen“.
Ich verfluche den Tag, an dem ich diesen Vertrag unterschrieben habe.
Wenn man sich über eine eigene Dummheit ärgert, verwendet man die reflexive Form „sich verfluchen“. Oft folgt eine Begründung mit „dafür, dass ...“ oder „... zu haben“.
Ich verfluche mich dafür, dass ich meinen Regenschirm vergessen habe.
„beschimpfen“ und „verfluchen“ können beide starke Wut ausdrücken. „beschimpfen“ bedeutet, jemanden mit beleidigenden Worten anzugreifen. Der Fokus liegt auf den Worten gegen eine Person. „verfluchen“ ist stärker und dramatischer: Man wünscht jemandem oder etwas Schlechtes oder sagt sehr wütend, dass man etwas hasst oder bereut. Man kann auch einen Tag, eine Entscheidung oder ein Problem verfluchen. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide negativ und wütend sind. Für direkte Beleidigungen sagt man eher „beschimpfen“, für einen Fluch oder sehr starken Ärger über etwas eher „verfluchen“.

Nach der Panne verfluchte sie den alten Wagen und rief den Abschleppdienst.
Mehmet bleibt ruhig, obwohl ihn der Nachbar am Abend laut beschimpft.