das Verfassungsgericht
Ein Gericht, das darüber entscheidet, ob Gesetze und staatliche Handlungen mit der Verfassung eines Landes übereinstimmen.
Die Oppositionspartei kündigte an, gegen das neue Gesetz vor dem Verfassungsgericht zu klagen.

Verfassungsgericht
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Ein Gericht, das darüber entscheidet, ob Gesetze und staatliche Handlungen mit der Verfassung eines Landes übereinstimmen.
Die Oppositionspartei kündigte an, gegen das neue Gesetz vor dem Verfassungsgericht zu klagen.

Das Wort ist klar zusammengesetzt aus „die Verfassung" und „das Gericht", verbunden mit einem „s". Es ist also wörtlich ein „Gericht für die Verfassung".
Das Bundesverfassungsgericht hat seinen Sitz in Karlsruhe.
Im Zusammenhang mit dem Verfassungsgericht werden oft bestimmte Verben verwendet: Man kann das Gericht „anrufen", „sich an" das Gericht „wenden" oder „vor" dem Gericht „klagen".
Die Regierung muss nun die Entscheidung des Verfassungsgerichts umsetzen.
Achte auf die Präpositionen und den Kasus: Man klagt „vor dem Verfassungsgericht" (Dativ), aber man wendet sich „an das Verfassungsgericht" (Akkusativ).
Die Partei hat vor dem Verfassungsgericht geklagt.
„das Verwaltungsgericht“ und „das Verfassungsgericht“ sind beide Gerichte, aber sie entscheiden über verschiedene Fragen. Ein Verwaltungsgericht ist zuständig, wenn jemand gegen eine Entscheidung einer Behörde klagt, zum Beispiel gegen einen Bescheid. Ein Verfassungsgericht prüft, ob Gesetze oder staatliche Handlungen zur Verfassung passen. Die Wörter können leicht verwechselt werden, weil beide lang sind und mit staatlichen Entscheidungen zu tun haben. Merksatz: Verwaltung bedeutet Behörde im Alltag; Verfassung bedeutet die grundlegenden Regeln eines Staates.

Das Verfassungsgericht prüft, ob das neue Gesetz mit der Verfassung vereinbar ist.
Nach dem abgelehnten Antrag klagt die Familie vor dem Verwaltungsgericht.