die Vergangenheit
Die Zeit, die bereits vergangen ist, im Gegensatz zur Gegenwart und Zukunft.
In der Vergangenheit gab es hier noch keine Hochhäuser.

Vergangenheit
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Die Zeit, die bereits vergangen ist, im Gegensatz zur Gegenwart und Zukunft.
In der Vergangenheit gab es hier noch keine Hochhäuser.

„Vergangenheit“ ist eine Substantivierung, die vom Verb „vergehen“ (vorbeigehen, vergehen) abgeleitet ist. Es beschreibt also wörtlich die Zeit, die bereits „vergangen“ ist.
Die Zeit vergeht so schnell, wenn man Spaß hat.
Die Kombination „in der Vergangenheit“ ist eine sehr häufige Wendung, um auf frühere Zeiten zu verweisen. Sie steht oft am Anfang eines Satzes.
In der Vergangenheit war die Kommunikation ohne Internet viel schwieriger.
Wenn es um die Lebensgeschichte einer Person geht, wird „Vergangenheit“ oft mit Adjektiven wie „schwierig“, „bewegt“ oder „kriminell“ kombiniert. Man kann auch „seine Vergangenheit hinter sich lassen“.
Er hatte eine schwierige Vergangenheit, aber hat sein Leben geändert.
Diese Bedeutung erkennst du daran, dass das Wort in einem Kontext über Sprache oder Grammatik verwendet wird. Typische Signalwörter sind „Zeitform“, „Tempus“, „Perfekt“ oder „Präteritum“.
Für das Sprechen über die Vergangenheit benutzt man im Deutschen meist das Perfekt.
„die Geschichte“ und „die Vergangenheit“ haben beide mit früheren Zeiten zu tun. „die Vergangenheit“ meint die Zeit, die schon vorbei ist, oder frühere Erfahrungen einer Person. „die Geschichte“ meint eher die wichtigen Ereignisse der Vergangenheit und auch das Fach, in dem man diese Ereignisse untersucht. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide über Früheres sprechen. „Vergangenheit“ passt, wenn man allgemein an früher denkt. „Geschichte“ passt, wenn es um historische Ereignisse, Entwicklungen oder das Schulfach geht.

Über ihre Vergangenheit spricht Maria nur mit engen Freunden.
In Geschichte lernen wir gerade etwas über die Berliner Mauer.