vergleichbar
So beschaffen, dass man es sinnvoll mit etwas anderem vergleichen kann, weil Ähnlichkeiten oder gemeinsame Merkmale bestehen.
Die Situation heute ist kaum mit der von vor zehn Jahren vergleichbar.

Loading your saved state.
So beschaffen, dass man es sinnvoll mit etwas anderem vergleichen kann, weil Ähnlichkeiten oder gemeinsame Merkmale bestehen.
Die Situation heute ist kaum mit der von vor zehn Jahren vergleichbar.

Das Wort setzt sich aus dem Verbstamm „vergleich-“ (von „vergleichen“) und der Endung „-bar“ zusammen. Die Endung „-bar“ an einem Verb bedeutet, dass etwas getan werden kann – hier also, dass etwas verglichen werden kann.
Viele Probleme in der IT sind lösbar.
Wenn man angibt, womit etwas verglichen wird, verwendet man immer die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Die Struktur lautet: „Etwas ist vergleichbar mit etwas (Dativ)“.
Ein E-Book-Reader ist in seiner Funktion nicht mit einem Tablet vergleichbar.
Interessanterweise wird „vergleichbar“ sehr oft in negativer oder einschränkender Form benutzt, um Unterschiede zu betonen. Achten Sie auf Formulierungen wie „nicht vergleichbar“, „kaum vergleichbar“ oder „schwer vergleichbar“.
Die Arbeitsbedingungen von damals sind mit heute kaum vergleichbar.
„ähnlich“ und „vergleichbar“ sagen beide, dass zwei Dinge gemeinsame Merkmale haben. „ähnlich“ beschreibt direkter, dass zwei Dinge sich in Aussehen, Art oder Wirkung nahekommen, aber nicht gleich sind. „vergleichbar“ betont stärker, dass man zwei Dinge sinnvoll nebeneinanderstellen und prüfen kann. Im Alltag klingt „ähnlich“ oft natürlicher. „vergleichbar“ passt besonders gut, wenn man Leistungen, Preise, Situationen oder Ergebnisse beurteilt.

Die beiden Angebote sind vergleichbar, weil sie fast dieselben Leistungen enthalten.
Sein neuer Vorschlag ist der Idee seiner Kollegin sehr ähnlich.