Die Eigenschaft oder Möglichkeit, zwei oder mehr Dinge, Personen oder Sachverhalte miteinander zu vergleichen, weil sie genügend Gemeinsamkeiten aufweisen.
beispiel
Um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, müssen alle Tests unter den gleichen Bedingungen stattfinden.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort ist aus mehreren Teilen aufgebaut: Das Verb „vergleichen“ wird zum Adjektiv „vergleichbar“. Mit der Endung „-keit“ wird daraus das Substantiv „Vergleichbarkeit“, das eine abstrakte Eigenschaft beschreibt.
BEISPIEL
Man kann diese beiden Situationen nicht miteinander vergleichen.
Typische Verbindungen
„Vergleichbarkeit“ wird oft mit Verben verwendet, die ein Schaffen oder Sichern ausdrücken. Häufige Kombinationen sind „Vergleichbarkeit herstellen“, „Vergleichbarkeit sichern“ oder „Vergleichbarkeit gewährleisten“.
BEISPIEL
Der Lehrer versucht, die Vergleichbarkeit der Prüfungsaufgaben zu sichern.
Register und Stil
Dieses Wort gehört zur formellen Sprache. Man findet es häufig in wissenschaftlichen Texten, offiziellen Berichten oder in Diskussionen über Daten und Statistiken.
BEISPIEL
Die Studie kritisiert die mangelnde Vergleichbarkeit der internationalen Daten.
Vergleichen mit
confusable
Vergleichbarkeit vs Vergleich
„der Vergleich“ und „die Vergleichbarkeit“ gehören zum selben Themenbereich, meinen aber nicht dasselbe. „Vergleich“ ist die Handlung oder der Text, bei dem man Dinge miteinander vergleicht. „Vergleichbarkeit“ meint die Frage, ob man diese Dinge überhaupt sinnvoll vergleichen kann. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide vom Verb „vergleichen“ kommen. Merke: Erst braucht man Vergleichbarkeit, dann kann ein Vergleich sinnvoll sein.
Vergleichbarkeit
Bei den beiden Wohnungen fehlt die Vergleichbarkeit, weil eine viel größer ist.
Vergleich
David macht vor dem Umzug einen Vergleich der Mietpreise.