verfliegen
Sehr schnell vergehen, besonders in Bezug auf Zeit.
Die Zeit im Urlaub ist wie im Flug verflogen.

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Sehr schnell vergehen, besonders in Bezug auf Zeit.
Die Zeit im Urlaub ist wie im Flug verflogen.

„Verfliegen“ ist ein untrennbares Verb, das aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Verb „fliegen“ besteht. Die Vorsilbe „ver-“ deutet hier an, dass etwas verschwindet oder verloren geht.
Der Zorn des Vaters war zum Glück schnell wieder verflogen.
Das Perfekt von „verfliegen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, da es eine Veränderung oder ein Verschwinden beschreibt. Es heißt also „die Zeit ist verflogen“, nicht „hat verflogen“.
Der schöne Sommertag ist leider viel zu schnell verflogen.
Wenn es um Zeit geht, wird „verfliegen“ oft mit „wie im Flug“ kombiniert, um die Schnelligkeit zu betonen. Typische Subjekte sind „die Zeit“, „die Stunden“ oder „der Urlaub“.
Die drei Wochen Sommerferien sind wie im Flug verflogen.
Die reflexive Form „sich verfliegen“ hat eine sehr spezifische Bedeutung: ein fliegendes Lebewesen oder Objekt verliert die Orientierung. Diese Bedeutung ist immer reflexiv, im Gegensatz zu den anderen Bedeutungen.
Der junge Vogel hat sich im Sturm vom Schwarm getrennt und verflogen.
„fliegen“ und „verfliegen“ können beide ausdrücken, dass Zeit sehr schnell vergeht. Man sagt zum Beispiel „Die Zeit fliegt“ oder „Die Zeit verfliegt“. „fliegen“ ist hier eine übertragene, eher bildhafte Form. „verfliegen“ passt sehr natürlich, wenn man betonen will, dass die Zeit fast unbemerkt vorbei ist. Lernende können die Wörter leicht verwechseln, weil sie ähnlich aussehen und in diesem Sinn nahe beieinanderliegen. Wichtig ist: Bei normaler Bewegung durch die Luft nimmt man „fliegen“, bei schnell vergehender Zeit oft „verfliegen“.

Der freie Nachmittag verfliegt, wenn wir zusammen kochen und reden.
Im Urlaub fliegt die Zeit immer viel zu schnell.