jemandem etwas vergönnen
Jemandem einen Erfolg, ein Glück oder einen Genuss ohne Neid zugestehen. Man freut sich aufrichtig für die andere Person.
Ich vergönne dir deinen Erfolg von Herzen, du hast hart dafür gearbeitet.

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Jemandem einen Erfolg, ein Glück oder einen Genuss ohne Neid zugestehen. Man freut sich aufrichtig für die andere Person.
Ich vergönne dir deinen Erfolg von Herzen, du hast hart dafür gearbeitet.

„Vergönnen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzstellungen fest mit dem Verb „gönnen“ verbunden.
Er hat sich nach der Prüfung eine Pause vergönnt.
In dieser Bedeutung braucht das Verb zwei Objekte: Die Person, der man etwas vergönnt, steht im Dativ und die Sache, die man vergönnt, steht im Akkusativ.
Ich vergönne meiner Kollegin die Beförderung sehr.
Wenn man sich selbst etwas Gutes tut, wird das Verb reflexiv mit „sich“ im Dativ verwendet. Die Struktur lautet: „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) vergönnen“.
Am Wochenende vergönne ich mir ein Stück Schokoladenkuchen.
In der formellen, oft verneinten Bedeutung wird eine feste Struktur verwendet: „Es war jemandem (Dativ) nicht vergönnt, etwas zu tun.“ Dies drückt aus, dass das Schicksal oder die Umstände etwas nicht zugelassen haben.
Leider war es ihm nicht vergönnt, seinen Traum zu verwirklichen.
„erlauben“ und „vergönnen“ können beide ausdrücken, dass jemand etwas haben oder tun darf. „erlauben“ ist neutral und bedeutet einfach, dass jemand eine Genehmigung gibt. „vergönnen“ hat meistens mehr Gefühl: Man gönnt jemandem etwas Schönes, einen Erfolg oder eine Pause und ist nicht neidisch. In der Form „sich etwas vergönnen“ meint es, dass man sich selbst etwas Angenehmes erlaubt, oft als kleine Belohnung. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide mit Zustimmung zu tun haben. Wenn es um eine Regel oder Genehmigung geht, passt „erlauben“ besser; wenn Freude oder Genuss wichtig ist, passt „vergönnen“ natürlicher.

Nach der langen Woche vergönnt sich Mehmet ein ruhiges Abendessen im Restaurant.
Die Lehrerin erlaubt den Schülern, ihre Handys in der Pause zu benutzen.